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Der
Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution I erscheint im Jahr
1989 als Homologations-Version für das ab 1988
produzierte Vorgänger-Modell 190 E 2.5-16 und dient als
Basis für einen DTM-Tourenwagen der Gruppe A.
Der von Kennern „Evo I“ genannte Wagen gehört der
Baureihe 201 an und hat seinen Ursprung im Mercedes-Benz
190 der 1982 vorgestellt wurde. Man nennt ihm auch
„kleiner Mercedes“ oder „Baby-Benz“. Aus ihm wird einmal
was ganz großes, denn über die Jahre entstehen aus ihm
mehrere Motor- und Ausstattungsvarianten und diese
„Evolution“ erreicht ihren Höhepunkt schließlich in der
Form des 190 E 2.5-16 Evolution II, ein komfortables und
leistungsstarkes Fahrzeug, das aber von Rennsport-Teams
nach seinem Debüt 1990 für den Rennsport noch
weiterentwickelt wird. Von beiden „Evo's“ werden je nur
502 Stück hergestellt.
Dem ersten Modell (1982) folgt 1983 eine erste
Sportversion mit dem Namen 190 E 2.3-16, der in der
ECE-Version beeindrucksvolle 185 PS (136 kW) schafft und
in 7,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die
Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h. Mit ähnlichen
Messwerten beeindruckt der in 1988 folgende 190 E
2.5-16, der mit einem modernen 195 PS starken (143 kW)
Sechzehnventil-Motor ausgestattet ist. Mit solchen
Bestwerten hat ein Auto im Motorsport schon sehr gute
Chancen. So kommt es, dass der 190 E 2.3-16 1985 als
Rennsport-Tourenwagen von privaten Teams eingesetzt
wurde, zunächst bei der französischen
Produktionswagen-Meisterschaft, ab 1987 auch bei der
Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM). Ab 1988
unterstützt Daimler-Benz offiziell die Teams in der DTM.
Alle oben genannten Modelle sind Vertreter des Mercedes
W201, der der erste Mercedes der Mittelklasse war. Er
kam am 8 Dezember 1982 auf den Markt und zählt mit 1,8
Millionen hergestellten Exemplaren zu den
erfolgreichsten Modellen von Mercedes-Benz. Aufgrund der
großen Nachfrage mussten Kunden verhältnismäßig große
Wartezeiten in Kauf nehmen. Er sprach vor allem die
Käuferschicht des erfolgreichen
BMW 3er an. Anstelle der
Fußfeststellbremse befindet sich eine „normale“
Stock-Handbremse auf der Mittelkonsole. Der Grund dafür
ist, dass der enge Fußraum des Wagens keinen Platz für
ein Feststell-Pedal bot. Auffallend ist auch der
Einarmwischer; dieser wird später mit einer speziellen
Hubtechnik ausgestattet um eine größere Fläche
abzudecken. Das Design mit dem relativ kurzen, hohen und
sich verjüngenden Heckabschluss hebt den Mercedes W201
deutlich aus der Masse der bisherigen Mercedes-Modelle
hervor. Mit Ausnahme des Kühlergrills wurde auf
Chromschmuck ganz verzichtet.
Der “Evo I” gehört also einer Generation von Mercedes
Autos an, die viel neues aufzuweisen hatte und einen
wichtigen Schritt in der Entwicklung der Marke
darstellt.
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