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Home / Autoenzyklopädie / Mercedes Benz / Modellgeschichte Mercedes-Benz E-Klasse
 
 

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Inhalt:
Modellbeschreibung
Preis der Mercedes-Benz E-Klasse
weitere Modelle
 

Die Geburt der Mercedes-Benz E-Klasse

 
Der Lebenslauf der obere Mittelklasse von Mercedes-Benz lässt sich ist lückenlos bis ins Jahr 1947 zurück zu verfolgen. Nach dem zweiten Weltkrieg begann die erneute Produktion des Mercedes Typ 170V, der ursprünglich 1936 entwickelt und gebaut wurde. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind Fahrzeuge, die unterhalb der Luxus- und Oberklasse, aber oberhalb der Kleinwagenklasse positioniert sind, fester Bestandteil des Modellportfolios von Mercedes-Benz und den Ursprungsmarken. Bereits bei den ersten Mercedes-Typen, die 1901 auf den Markt kommen und mit ihren zahlreichen Innovationen das moderne Automobil begründen, werden mehrere Modelle angeboten, die sich an unterschiedliche Kunden wenden – auch an solche,  
7 Generationen der E-Klasse
7 Generationen der E-Klasse
Baureihen von W136 bis W210
Bauzeit von 1946 bis 2003
die heute ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse wählen würden. In den Folgejahren wird das Lieferprogramm genauer ausdifferenziert. 1914, vor Beginn des Ersten Weltkriegs, umfasst die Mercedes-Modellpalette beispielsweise zehn Pkw-Typen, von denen nicht weniger als vier als E-Klasse-Vorgänger einzuordnen sind. Mit der Fusion der Unternehmen Daimler-Motoren-Gesellschaft und Benz & Cie. im Jahr 1926 wird das Typenprogramm neu strukturiert. Zu den ersten Pkw-Modellen der neuen Marke Mercedes-Benz gehört 1926 der Typ 8/38 PS. Er darf ebenso wie die weiterentwickelten Typen Stuttgart 200 und Stuttgart 260 aus dem Jahr 1928 durchaus als Vorläufer der E-Klasse betrachtet werden. Gleiches gilt für die Nachfolgemodelle aus den 1930er Jahren, die Typen 200 (1933) und 230 (1936) sowie die Dieselvariante 260 D (1936), die zugleich der weltweit erste Personenwagen mit Dieselantrieb ist. Die Marke blickt somit auf mehr als 100 Jahre Erfahrung in der oberen Mittelklasse zurück. Seit 1993 heißt die mittlere Klasse von Mercedes-Benz E-Klasse.

Nach dem Neubeginn mit dem 170 V als erster Nachkriegs-Personenwagen von Mercedes-Benz im Jahr 1947 setzt 1953 der Typ 180 (W 120) mit selbsttragender Karosserie und Pontonform technische und formale Akzente. 1961 folgen die Vierzylinderversionen der Heckflossen-Baureihe 110. Sieben Jahre darauf bedeutet der „Strich-Acht“ (Baureihe 115/114) eine echte, höchst konstruktive Revolution im Automobilbau. Seinen Erfolg übertrifft der Nachfolger W 123 ab dem Jahr 1976 noch einmal. Die ganze Vielfalt der Karosserievarianten zeigt die erste E-Klasse der Baureihe 124 in den Jahren 1984 bis 1995. Das Gesicht mit vier Scheinwerfern und die innovative Technik sind Kennzeichen der 1995 erscheinenden Baureihe 210. Und 2002 kommt die aktuelle E-Klasse auf den Markt, die Baureihe 211.

Acht Generationen technische Innovation und maßgebliches Design – das macht die Geschichte der E-Klasse von Mercedes-Benz aus. Keine andere Klasse der Stuttgarter Marke bietet in den vergangenen 60 Jahren diese Vielfalt der Karosserietypen von Limousine, T-Modell, Coupé, Cabrio und Sonderformen wie Fahrgestellen und Langlimousinen.
 

Vorgängermodelle der E-Klasse 1946 - 1984

  • Mercedes-Benz W 136 und 191 (Bauzeit von 1946 bis 1955)
  • Mercedes-Benz W 120 und 121 (Bauzeit von 1953 bis 1962)
  • Mercedes-Benz W 110 (Bauzeit von 1961 bis 1968)
  • Mercedes-Benz W 115 und 114 (Bauzeit von 1968 bis 1976)

Die Baureihen der E-Klasse von 1984 - heute

  • Mercedes-Benz W124 (Bauzeit von 1984 bis 1997)
  • Mercedes-Benz W210 (Bauzeit von 1995 bis 2003)
  • Mercedes-Benz W211 (Bauzeit von 2002 bis 2009)
  • Mercedes-Benz W212 (Bauzeit ab 2009)



     

Modellgeschichte der Mercedes-Benz E-Klasse


Mercedes-Benz Baureihen W 136 und W 191 (Bauzeit von 1946 bis 1955)
Der Typ 170 V (Baureihe 136) ist das erste Personenwagenmodell, das Mercedes-Benz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von 1947 an baut. Die Produktion in Untertürkheim beginnt freilich bereits 1946 mit Nutzfahrzeugen und Kranken- sowie Lieferwagen auf gleichem Fahrgestell. Der 170 V, erstes Fahrzeug der modernen oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz, basiert weitgehend auf dem gleichnamigen Vorkriegs-Typ, hat jedoch eine Ganzstahlkarosserie.  
Mercedes-Benz 170 V - Bj. 1947
Mercedes-Benz 170 V der Baureihe W 136

In den folgenden Jahren ist der 170 V das Rückgrat des Personenwagen-Programms von Mercedes-Benz: Von der Limousine mit dem 1,7-Liter-Ottomotor leiten die Ingenieure 1949 den Diesel-Pkw 170 D und die repräsentative Limousine 170 S ab.

Komfort und Leistung der Typen werden durch die kontinuierliche Modellpflege mehrfach verbessert. Als letzte Entwicklungsstufe der 170er-Familie stellt Mercedes-Benz 1953 die Typen 170 S-V und 170 S-D vor. Die letzten Fahrzeuge des Typ 170 S-D laufen im September 1955 vom Band.

Fahrgestelle der Baureihen 136 und 191 dienen häufig als Basis für Sonderaufbauten. Mercedes-Benz sowie verschiedene Karosseriebauunternehmen entwickeln zum Beispiel Krankenwagen, Kasten- und Pritschenwagen, aber auch Versionen wie den Offenen Tourenwagen Polizei (OTP).

Technischen Highlights:
  • Limousine (ab 1947) mit Ganzstahlkarosserie
Produktionszahlen: Von den Baureihen 136 und 191 wurden insgesamt 70.285 Einheiten produziert


Mercedes-Benz Baureihen W 120 und W 121 (Bauzeit von 1953 bis 1962)
Im August 1953 stellt Mercedes-Benz den Typ 180 der Baureihe 120 vor. Die Limousine im modernen „Three Box Design“ ist der erste Mercedes-Benz Personenwagen mit selbsttragender Karosserie in Pontonform. 1954 folgt die Diesel-Variante 180 D, als dritter Typ kommt 1956 der Mercedes-Benz 190 (W 121) ins Programm, der 190 D debütiert schließlich 1958.

Dem innovativen Äußeren der Ponton-Mercedes entspricht die Fahrzeugtechnik. So sind die Vorderräder an einem Fahrschemel aufgehängt, 1955 verbessert Mercedes-Benz auch die
 
Mercedes-Benz 180 W 120 - Bj. 1953
Mercedes-Benz 180 Baureihe W 120
Fahreigenschaften der Hinterachse mit Hilfe der Eingelenk-Pendelachse. Die verschiedenen Typen erhalten 1957 und 1959 eine bessere Ausstattung.

Das bereits in der 170er-Familie erkennbare System einer Einheitskarosserie für die obere Mittelklasse und die Oberklasse greift beim Ponton nun ganz konsequent: Die Oberklasse-Typen der Baureihen 180 und 128 unterscheiden sich von den Vierzylindertypen vor allem durch Sechszylindermotoren, einen längeren Radstand und einen längeren Motorvorbau.

Das Debüt des Mercedes-Benz 180 prägt bis heute die Sprache der Berichterstattung über neue Autos: 1952 erscheint in der Zeitschrift „auto motor und sport“ ein erstes Bild eines Prototyps zusammen mit einer Parodie von Goethes „Erlkönig“-Ballade. Daraus entsteht die Bezeichnung „Erlkönig“ für einen getarnten Prototyp.

Technischen Highlights

  • Karosseriedesign im „Three Box“-Prinzip senkt Luftwiderstand und Verbrauch
  • Erster Personenwagen von Mercedes-Benz mit selbsttragender Karosserie
  • Eingelenk-Pendelachse hinten
Produktionszahlen: Von den Baureihen 120 und 121 wurden insgesamt 442.963 Einheiten produziert
 
Mercedes-Benz Baureihe W 110 (Bauzeit von 1961 bis 1968)
1961 stellt Mercedes-Benz die Heckflossen-Modelle der Baureihe 110 vor. Zunächst sind die Limousinen vom Typ 190 und 190 D zu haben. 1965 folgen die in Ausstattung und Technik verbesserten Typen 200 und 200 D. Im gleichen Jahr hat der Typ 230 Premiere: Erstmals gibt es nun einen Wagen der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz mit Sechszylindermotor.

Für die Baureihe 110 greifen die Entwickler auf die Karosserie der Oberklasse-Limousinen (W 111)
 
Mercedes-Benz 200 D - W 110
Mercedes-Benz 200 D - Baureihe W 110
Baujahr: 1965
zurück. Die Typen 190 und 190 D haben von der Windschutzscheibe bis zum Kofferraum die gleiche Karosserie wie die Oberklassewagen Mercedes-Benz 220, 220 S und 220 SE. Nur der Motorvorbau und der Radstand unterscheiden die beiden Varianten. Die Epoche der Einheitskarosserie endet jedoch 1965, als die neue Oberklasse W 108 debütiert.

Fahrgestelle des W 110 werden von verschiedenen Karosseriefirmen mit Sonderaufbauten (Krankenfahrzeug, Bestattungswagen und andere) versehen. Erstmals gibt es auch eine serienmäßige Kombinationslimousine von Mercedes-Benz selbst. Diese „Universal“-Versionen entstehen in Belgien bei IMA und sind Vorläufer der späteren T-Modelle.

Technischen Highlights


  • Von1963 an Zweikreis-Bremsanlage mit Bremskraftverstärker und vorderen Scheibenbremsen
  • Sicherheitsfahrgastzelle mit Knauschzonen an Front- und Heckbereich

Produktionszahlen: Von der Baureihe 110 wurden insgesamt 628.348 Einheiten produziert
 
Mercedes-Benz Baureihen W 115 und W 114 (Bauzeit von 1968 bis 1976)
Die 1968 vorgestellten Limousinen der Baureihen 115 und 114 bilden die erste eigenständige Generation der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz. Die Karosserie des W 115/W 114 ist ausgewogen und geradlinig, obwohl sie im Vergleich zur aktuellen Oberklasse kompakt ausfällt. Diese gestalterische Eigenständigkeit hat die Einheitskarosserie bisher nicht erlaubt.

Zunächst sind die Vierzylinder-Typen 200, 220, 200 D und 220 D der Baureihe 115 zu haben, außerdem die Sechszylinder-Modelle 230 und 250 (W 114). Allein dem Coupé bleibt zunächst die Motorisierung mit einem 2,5-Liter-Einspritzmotor vorbehalten. 1972 ergänzen die Typen 280 und 280 E als neue Spitzenmodelle die Baureihe. Eine Weltpremiere schließlich ist der Fünfzylinder-Dieselmotor im 240 D 3.0 des Jahres 1974.
 
Mercedes-Benz 230 - Baureihe 114
Bilux-Scheinwerfer im Mercedes-Benz 230 (Baureihe 114) von 1968

Das Kürzel „/8“ in der unternehmensinternen Typenbezeichnung steht zunächst nur für das Jahr der Präsentation. Später entwickelt sich daraus die liebevolle Bezeichnung „Strich-Acht“ für die gesamte Baureihe. Neben der Limousine wird der „Strich-Acht“ auch als Coupé und Limousine mit langem Radstand angeboten. Ein Kombimodell wird entwickelt, aber nicht in Serie gebaut. W 115 und W 114 sind als Fahrgestelle Grundlage für verschiedene Sonderaufbauten, aber die Limousinen dienen auch als Basis für Experimental-Sicherheits-Fahrzeuge (ESF), mit denen Mercedes-Benz an Zukunftslösungen der Fahrzeugsicherheit forscht.

Technischen Highlights

  • Diagonal-Pendelachse: Schräglenker-Hinterachse mit Gummi-Zusatzfedern und serienmäßigem Drehstab-Stabilisator
  • Von 1973 an profilierte, verschmutzungsarme Rückleuchten
  • 240 D 3.0 ist der erste in Serie gebaute Pkw mit Fünfzylinder-Dieselmotor
Produktionszahlen: Von den Baureihen 115 und 114 wurden insgesamt 1.919.056 Einheiten produziert
 


 
 

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