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1997 wurde die A-Klasse erstmals vorgestellt, und
ist die erste Modellreihe der Kompaktklasse von
Mercedes Benz. Die A-Klasse wurde auch als "Baby-Benz"
bezeichnet, ein Spitzname der zuvor bereits
für die 190er-Reihe verwendet wurde.
Vorgeschichte
1993 - Vision A 93 und Studie A
Im
September 1993 wird auf der
Internationalen
Automobil-Ausstellung in Frankfurt
die Conceptstudie Vision A 93
vorgestellt. Sie gilt als Vorläufer
der A-Klasse was man auch unschwer
erkennen kann. Besonderheit dieser
Studie ist zweifelsohne das
Sandwich-Prinzip, bei dem Motor,
Getriebe, Tank und Achsen unterhalb
des Passagierraums liegen und somit
bei einem Unfall eine besonders hohe
Crashsicherheit ermöglicht.
Eingeflossen
sind in die Vision A 93 beispielsweise Elemente des
Forschungsfahrzeugs F 100. Die Karosserie der Studie
besteht noch komplett aus Aluminium. Für die
A-Klasse wird später das Konzept des intelligenten
Leichtbaus entwickelt. Er kombiniert verschiedene
Werkstoffe wie Stahl, Kunststoff, Aluminium und
Magnesium miteinander. So wird die
Fahrzeugkonzeption ebenso unter den Aspekten Gewicht
und Umweltverträglichkeit optimiert wie unter dem
Gesichtspunkt der Kosten.
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Mercedes Benz Studie Vision
A 93, der Vorläufer der
Mercedes-Benz A-Klasse
(1993) |
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Die Vielseitigkeit des Fahrzeugkonzepts stellt die
Vision A 93 mit drei verschiedenen Motorisierungen
unter Beweis. Neben jeweils einem sparsamen
Ottomotor mit 75 PS (55 kW) und einem
Diesel-Direkteinspritzer mit 60 PS (44 kW) gibt es
auch eine Ausführung mit Elektroantrieb, der 44 kW
leistet. Variabel gibt sich die Studie auch beim
Innenraum: Der Wagen lässt sich je nach Situation
umbauen, vom bequemem Viersitzer bis hin zum
Ladekünstler mit einem Stauraumvolumen von 1000
Liter. Grundlage für dieses revolutionierende
Raumkonzept ist wieder die neuartige, hoch liegende
Rahmen-Bodenanlage, die für eine in dieser
Fahrzeugkategorie bisher unerreichte
Crash-Sicherheit sorgt.
1994 zeigt Mercedes-Benz das in Details veränderte
Konzeptfahrzeug unter dem Namen Studie A auf den
Automobilsalon Genf. Die amerikanische Zeitschrift
„Motor Week“ verleiht der Studie A den Titel „Best
Concept Car 1994“.
Die erste Generation der A-Klasse (Baureihe
168)Bauzeit: 1997 bis 2004
Die ersten Modelle der A-Klasse (W168) die 1997 auf
den Markt kamen waren der A140 und der A160, beide
Modelle sind mit Ottomotoren ausgestattet, der A
140 hat einen Motor mit 1397 Kubikzentimeter
Hubraum, aus denen er 82 PS (60 kW) schöpft und der A
160 leistet aus 1598 Kubikzentimeter Hubraum 102 PS
(75 kW). Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 170 km/h
und 182 km/h.
| In der Modellreihe sind mehr als 20 technische
Innovationen verwirklicht, die es in dieser
Fahrzeugkategorie bislang nicht gab. Das
einzigartige Sandwich-Konzept der Studie Vision A 93 für die Karosserie ist
voll umgesetzt worden: Motor, Getriebe und Achsen
sind vor und unter der Fahrgastzelle untergebracht.
Das hat viele Vorteile. Bei einem Frontalcrash
taucht die Antriebseinheit unter den Passagierraum
der A-Klasse. Das Modell erreicht das
Sicherheitsniveau größerer Mercedes-Benz Limousinen
auf einer Fahrzeuglänge von nur 3,57 Meter (50
Zentimeter kürzer als vergleichbare Mitbewerber) und
bei einem Gewicht von nur 1000 Kilogramm. |
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Der A-Klasse (W 168) kommt
auf der IAA 1997 große
Aufmerksamkeit zu |
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Dank des Sandwich-Prinzips erreicht die A-Klasse
auch im Raumkomfort das Niveau einer
Mittelklasse-Limousine. Die innovative
Fondsitzanlage und der auf Wunsch demontierbare
Beifahrersitz bieten die Variabilität eines
Mini-Vans. Insgesamt sind 72 verschiedene
Sitz-Variationen realisierbar, und die A-Klasse
erreicht hinsichtlich des Ladevolumens den Wert
großer Kombimodelle: Je nach Position der Fondsitze
390 bis 1340 Liter, bei ausgebautem Beifahrersitz
sogar 1740 Liter. Der ebene Boden, die große
Heckklappe und die niedrige Ladekante erleichtern
das Beladen des Kofferraums.
Die stabile Bodenanlage aus einem Verbund
geradliniger Längs- und Querträger ist ein
integraler Bestandteil des innovativen
Sicherheits-Konzepts. Am vorderen Ende der
Längsträger befindet sich ein neuartiges Frontmodul
aus Aluminium mit zwei seitlichen Crashboxen. Diese
sind durch Schrauben mit den Längsträgern verbunden
und lassen sich nach einem Unfall schnell und
relativ preisgünstig austauschen. Für die vorderen
Kotflügel wird, erstmals in der Großserie bei
Mercedes-Benz, Kunststoff verwendet, der nach einer
leichten Kollision wieder seine ursprüngliche Form
annimmt, ohne dass Reparatur- oder
Lackierungsarbeiten erforderlich werden. Die
Heckklappe besteht zur Gewichtseinsparung ebenfalls
aus Kunststoff. Die reparaturfreundliche
Konstruktion der A-Klasse reduziert nicht nur die
Instandsetzungskosten nach einem Unfall, sondern hat
außerdem eine niedrige Einstufung in der
Kaskoversicherung zur Folge.
Hinsichtlich der passiven Sicherheit erreicht die
Modellreihe praktisch das Niveau der vorbildlichen
Mercedes-Benz E-Klasse. Dazu tragen neben dem
Sandwich-Prinzip auch die serienmäßig eingebauten
Rückhaltesysteme bei, die speziell an das Konzept
der A-Klasse mit ihren kurzen Deformationswegen
angepasst sind. Sie umfassen Fullsize-Airbags für
Fahrer und Beifahrer, Automatikgurte, die an den
Vordersitzen und äußeren Fondsitzplätzen mit
Gurtstraffern versehen sind, sowie
Gurtkraftbegrenzer an den Vordersitzen.
Intelligente Lösungen für die A-Klasse
Bei der Entwicklung der Antriebseinheit haben die
Mercedes-Benz Ingenieure neue Wege gefunden. Denn
Motor und Getriebe der A-Klasse stellen wie bei
keinem anderen Automobil elementare Bestandteile des
Raum- und Sicherheitskonzepts dar.
Nicht nur die
angestrebte Hubraumklasse, sondern auch die
Abmessungen und die Einbaulage der Motoren haben den
traditionellen Griff in den Baukasten unmöglich
gemacht und Neukonstruktionen erfordert.
Das
Ergebnis ist eine vollkommen neue Generation von
Vierzylindertriebwerken mit Leichtmetall-Block: zwei
Benziner, die der Baureihe M 166 angehören, und zwei
Turbodiesel der Baureihe OM 668.
Alle vier Aggregate
sind durch konsequente Gewichtseinsparung mehr als
25 Prozent leichter ausgefallen als andere
Vierzylinder ihrer Hubraumklasse. Im Fahrzeug ist
die Antriebseinheit unmittelbar unter dem Pedalboden
in Schräglage quer eingebaut.
Die dem
Fahrgastraumboden zugewandte Oberseite des
Antriebsblocks ist als Gleitfläche ausgebildet,
sodass die Motor-Getriebe-Kombination bei einem
Frontalaufprall am Pedalboden entlang nach unten weggleiten kann. |
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Das Sandwich-Konzept der
A-Klasse schützt zusammen
mit anderen Systemen die
Insassen beim Frontal- oder
Seitenaufprall. |
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Das neuartige Aktive Service System ASSYST, das die
Ölqualität im Motor kontinuierlich analysiert,
ermöglicht bei allen A-Klasse Motoren
bedarfsgerechte Wartungsintervalle, die den
tatsächlichen Einsatzbedingungen entsprechen und
sich dadurch auf bis zu 40 000 Kilometer verlängern.
Die Produktion der innovativen
Vierzylinder-Aggregate erfolgt im Werk
Untertürkheim, wo bereits seit 1904 Pkw-Motoren
gefertigt werden.
Auch das Fahrwerk der A-Klasse ist eine völlige
Neuentwicklung: Bestehende Konstruktionen können von
den Konstrukteuren nicht übernommen werden, da sie
sich mit dem innovativen Raumkonzept nicht
vereinbaren lassen. Vorn wird daher nun ein
modifiziertes McPherson-System mit Schraubenfedern,
Zweirohr-Gasdruckstoßdämpfern und
Drehstab-Stabilisator verwendet. Die Achskomponenten
sind zusammen mit dem Zahnstangen-Lenkgetriebe und
der Motor-Getriebe-Einheit auf einem Integralträger
montiert, der an acht Punkten mit der Karosserie
verschraubt ist. Hinten kommt eine Längslenker-Achse
mit Schraubenfedern, Einrohr-Gasdruckstoßdämpfern
und Drehstab-Stabilisator zum Einsatz. Diese
Achskonstruktion lässt sich unterhalb des Ladebodens
anordnen, ohne dass das Platzangebot im Innenraum
beeinträchtigt wird. Stoßdämpfer und Federn liegen
in einem sonst nicht nutzbaren Raum schräg vor der
Radmitte.
Der Elchtest
Die Mercedes A-Klasse war trozt anfänglicher
Probleme von Beginn an ein Verkaufserfolg.
Berühmt wurde die A-Klasse durch den Elchtest, bei
diesem Test konnte das Modell zum
Umkippen gebracht werden.
Der Elchtest ist ein spezieller Test
bei dem mit hoher Geschwindigkeit
ungebremst ein Spurwechsel nach
links und, nach einer kurzen
Geradeausstrecke, ein Spurwechsel
nach rechts gefahren wird. Hierbei
sollte das Fahrzeug weder ausbrechen
noch umkippen. Dieser Test simuliert
das Ausweichmanöver bei einem
plötzlichen auftauchen eines Elches
auf der Straße, was in Schweden
bestimmt keine Seltenheit darstellt. |
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Die A-Klasse erhält nach dem
Elchtest das Elektronische
Stabilitäts-Programm ESP®
und den Brems-Assistenten
BAS serienmäßig |
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Mittlerweile ist der Elchtest ein genormtes
Fahrmanöver und Standart bei der Erprobung von
Fahreigenschaften neuer Fahrzeuge. Der Elchtest hat
mittlerweile die Bezeichnung "VDA-Spurwechseltest"
und wurde dann in die internationale Norm ISO 3888-2
übernommen.
Als Konsequenz auf das Umkippen der A-Klasse baute
Daimler-Benz das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)
serienmäßig bei allen Fahrzeugen der Baureihe ein.
Das ESP® steuert in kritischen Fahrsituationen die
Bremsen der einzelnen Räder individuell an, um das
Fahrzeug zu stabilisieren. Während eines
zwölfwöchigen Auslieferungsstopps der A-Klasse wird
die Modifikation in der Serie umgesetzt. Außerdem
erhält das Modell neue Stabilisatoren und eine
modifizierte Feder- und Dämpferabstimmung an den
Achsen. Die Tieferlegung der Karosserie und der
Einsatz breiterer Reifen runden die Veränderungen
ab. Auch die 18 000 bereits ausgelieferten Fahrzeuge
rüstet Mercedes-Benz um.
Die Stuttgarter Marke hat mit der Integration von
ESP® in die Serienausstattung der A-Klasse einen
neuen Standard in dieser Fahrzeugklasse gesetzt.
Anfang 1998 zeigen repräsentative Umfragen, dass die
Sympathie der Marke durch die schnelle Reaktion auf
den „Elchtest“ deutlich gewachsen ist. Das
Sicherheitsimage ist nur kurzfristig in geringem
Maße beeinträchtigt gewesen. Und auch der
Markterfolg zeigt, dass das Vertrauen in die Marke
und den kleinen Mercedes-Benz nicht gestört ist.
CDI in der A-Klasse
1998 erweitern zwei Dieselmodelle die Auswahl an
Antrieben für die A-Klasse. A 160 CDI und A 170 CDI
zählen mit einem Kraftstoffverbrauch von 4,5
beziehungsweise 4,9 Liter auf 100 Kilometer (NEFZ-Gesamtverbrauch)
zu den weltweit umweltverträglichsten Automobilen.
Wie die Benziner sind sie serienmäßig mit ESP®
ausgerüstet. Die Selbstzünder der A-Klasse punkten
mit der neuen Common-Rail-Direkteinspritzung (CDI),
die gegenüber älteren Dieselmotoren einen deutlich
geringeren Verbrauch bei dynamischen
Fahreigenschaften und hoher Laufkultur des Motors
möglich macht. Vom Institut „Öko-Trend“ aus
Wuppertal wird der A 160 CDI dafür mit dem Titel
„Umweltverträglichstes Auto Deutschlands“
ausgezeichnet.
Die A-Klasse Dieselmotoren mit 90 PS (66 kW) und 60
PS (44 kW) zeichnen sich durch Vierventiltechnik,
Turboaufladung und elektronisch gesteuerte
Kraftstoff-Direkteinspritzung nach dem
Common-Rail-Prinzip aus. Beide Varianten haben einen
Hubraum von 1,7 Liter. Bei der leistungsreduzierten
und verbrauchsoptimierten Ausführung wird die Menge
des einzuspritzenden Kraftstoffs begrenzt, der
Turbolader ist an die veränderten Bedingungen
angepasst und der Ladeluftkühler entfällt. Zur
Unterscheidung der hubraumgleichen Modelle wird die
leistungsreduzierte Variante als A 160 CDI
angeboten.
Die beiden Dieselmodelle werden bei ihrem ersten
Publikumsauftritt 1997 in Genf noch mit den
Typenbezeichnungen A 160 Turbodiesel und A 170
Turbodiesel präsentiert. In ihnen feiert die von
Mercedes-Benz gemeinsam mit Bosch entwickelte
Common-Rail-Technik ihre öffentliche Weltpremiere.
Während herkömmliche Systeme den Druck für jeden
Einspritzvorgang neu erzeugen, arbeiten CDI-Motoren
mit einer gemeinsamen Leitung (Common Rail), in
welcher der Druck gespeichert und über Magnetventile
an die Einspritzdüsen verteilt wird.
Der hohe Einspritzdruck von bis zu 1350 bar, der
bereits bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung
steht, sowie die variable Steuerung des
Einspritzvorgangs bewirken eine deutlich verbesserte
Gemischaufbereitung. Das sorgt für ein hohes
Drehmoment, einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und
geringe Abgas-Emissionen. Bei der Serienfertigung
der CDI-Motoren kommt der A-Klasse jedoch im
Dezember 1997 die C-Klasse zuvor: Der Mercedes-Benz
C 220 CDI ist das erste Serienfahrzeug, das die
hochmoderne Dieseltechnologie bietet.
A-Klasse mit doppeltem Herzen
Ebenfalls im November 1998 stellen die Stuttgarter
die 250 PS (184 kW) starke Studie A 190 Twin mit
zwei 1,9-Liter-Motoren vor. Das Aufsehen erregende
Fahrzeug wird bei der
Motorsport-Saisonabschlussparty im Mercedes-Benz
Museum präsentiert. So schnell war noch keine
A-Klasse: Den Sprint von 0 auf 100 km/h bewältigt
der A 190 Twin in 5,7 Sekunden, die
Höchstgeschwindigkeit der Studie liegt bei 230 km/h.
Die vorwiegend aus Serienkomponenten gefertigte
Sonderentwicklung unterstreicht einmal mehr die
Variabilität des A-Klasse-Konzepts. Während einer
der beiden Motoren an der gewohnten Stelle unter der
Fronthaube montiert ist, befindet sich das zweite
Aggregat unter dem Kofferraumboden und treibt die
Hinterachse an.
Den Antrieb über zwei Motoren macht
erst die automatische Kupplung, die bei den
käuflichen A-Klasse-Modellen als Sonderausstattung
lieferbar ist, möglich. Sie sorgt über ihre
elektronische Steuerung dafür, dass beide Aggregate
synchron betrieben und gekuppelt werden. Der hintere
Motor lässt sich auf Knopfdruck einfach ausschalten,
und im „Mono-Modus“ wird dann nur die Vorderachse
angetrieben. |
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Die Studie A 190 Twin (W
168),Bj. 1998 |

Das zweite Aggregat des A
190 Twin (1998, W 168)
arbeitet unter dem
Kofferraum. |
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1999 - Der A 190 debütiert
Von Juni 1999 an ist dann auch für den Normalbürger
ein leistungsstärkeres A-Klasse-Modell lieferbar.
Der A 190 verfügt über den gleichen Motor wie der „Twin“,
allerdings nur ein Exemplar der 125 PS (82 kW)
starken Maschine. Der neu entwickelte
Vierzylindermotor beschleunigt den Wagen in 8,8
Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Der A 190 steht
für Fahrspaß, sein 1,9-Liter-Aggregat ist für eine
Spitzengeschwindigkeit von 198 km/h gut. Das
Topmodell der Baureihe wird serienmäßig mit einem
Fünfgang-Sportschaltgetriebe geliefert, zum agileren
Fahrverhalten trägt auch die geänderte
Vorderachsübersetzung bei.
2000 - Die Vision SLA, ein puristischer Roadster
Auf der Auto-Show in Detroit zeigte
Mercedes-Benz im Oktober 2000 die Vision SLA, einen
3,77 Meter langen, puristischer Roadster auf Basis
der A-Klasse.
Anleihen im Design nimmt die Studie
bei den legendären Silberpfeilen, aber auch vom SLR
gehen formale Akzente in die Studie des Sportwagens
ein. |
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Roadster-Studie Vision SLA |
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2000 - Designo für A-Klasse
Im Dezember 2000 bietet Mercedes-Benz erstmals
Designo für die A-Klasse an. Diese Möglichkeit zur
individuellen Gestaltung des Fahrzeugs setzt auf
eine Auswahl edler Werkstoffe für Interieur und
Exterieur. Holz, Leder, Carbon und andere
Materialien werden an erster Stelle für diese
exklusive Ausstattung eingesetzt. Noch aufwendigere
Veredlungen der Serienmodelle übernimmt die
Mercedes-AMG GmbH.
2001 - A-Klasse mit langem Radstand
Auf dem Genfer Automobilsalon 2001
stellte Mercedes-Benz die A-Klasse mit
einem um 170 Millimeter verlängertem
Radstand vor: Das Platzangebot wächst,
die Modellvariante punktet nun mit dem
Raumkomfort einer Oberklasse-Limousine.
Das Raumvolumen steigt im Vergleich zur
Normalversion um elf Prozent auf bis zu
1930 Liter. Und weil die Langversion wie
ihre kürzere Schwestervariante von der
innovativen Sandwich-Konstruktion
profitiert, steht den Passagieren 53
Prozent des Raums in der 3,78 Meter
langen Limousine zur Verfügung - das ist
ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen
Fahrzeugen dieser Größenklasse.
Insbesondere die erweiterte Beinfreiheit
für die hinteren Passagiere erreicht
Werte, die sonst Oberklasse-Modellen
vorbehalten sind. Die Fondsitzanlage
lässt sich außerdem um 111 Millimeter in
Längsrichtung verschieben. Ein Teil des
gewonnenen Raums kann also auch für den
Kofferraum verwandt werden.
Das Jahr 2001 ist nicht nur von der
Einführung der Langversion, sondern auch
von der Modellpflege der A-Klasse
geprägt. Aufgewertet wird mit dieser
Maßnahme ein echter Bestseller: 550 000
Fahrzeuge der Baureihe hat Mercedes-Benz
seit dem Produktionsstart 1997 bereits
verkauft, damit gehört die A-Klasse in
Deutschland und in anderen europäischen
Ländern zu den meistverkauften
Fahrzeugen ihrer Klasse.
2002 - Das Spitzenmodell A 210 EVOLUTION
Ein neues Spitzenmodell der A-Klasse tritt im März
2002 auf: Der A 210 EVOLUTION markiert seine
Leistungsfähigkeit schon äußerlich mit dem Styling
von AMG und 17-zölligen Leichtmetallrädern, innen
erwartet den Fahrer edles Alcantara-Leder. Passend
zum Auftritt fallen die Fahrleistungen aus: Aus 2,1
Liter Hubraum schöpft der Vierzylindermotor 140 PS
(103 kW) Leistung bei 5500/min mit einem maximalen
Drehmoment von 205 Newtonmeter bei 4000/min. Das
reicht für Spitzentempo 203 km/h und einen Sprint
aus dem Stand auf 100 km/h in 8,2 Sekunden. Dennoch
liegt der Verbrauch nur bei 7,9 Liter Kraftstoff
nach NEFZ-Berechnung. Ein Sport-Fahrwerk mit eigens
abgestimmten Feder-Dämpfer-Elementen und ein
spezieller Hinterachs-Stabilsator sorgen für agiles
Fahrverhalten.
2003 - 1 Million A-Klasse
| Bis
Februar 2002 sind in Rastatt bereits
750 000 A-Klassen vom Band gelaufen.
Und der Erfolg des Modells geht
weiter: 2003 entsteht bei
Mercedes-Benz bereits die millionste
A-Klasse. Dazu sagt Professor Jürgen
Hubbert, im Vorstand der
DaimlerChrysler AG verantwortlich
für die Mercedes Car Group: „Eine
Million Fahrzeuge, das ist ein
großer Erfolg für die A-Klasse sowie
ein Meilenstein für den Standort
Rastatt und die Mercedes Car Group.
Längst ist die A-Klasse eine feste
Größe im Programm der Marke
Mercedes-Benz und im Marktsegment
der Kompaktfahrzeuge. Sie steht für
das Potenzial und
Durchsetzungsvermögen eines
innovativen Fahrzeugkonzeptes und
wird bereits im ersten Produktzyklus
die Millionengrenze beim Absatz
deutlich überschreiten.“ |
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A 170 CDI Elegance (W 168)
mit den Merkmalen der
Modellpflege 2001 |
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Die A-Klasse ist Vorbild einer jungen
Automobilgeneration geworden, die
Innovation und Emotion, Intelligenz und
Charme zu ihren Werten zählt. Allein
2003 verkauft Mercedes-Benz über ... |
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