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| 1961
wurde auf der IAA in Frankfurt das letzte Modell der
großen 8-Zylinder BMW vorgestellt, die aus dem 501
hervorgingen. Bertone-Eleganz wird bestimmend für die
Linie der BMW Coupés.
Nuccio Bertone*, der parallel für Alfa
Romeo Karossen entwarf, zeichnete dieses elegante
Coupe, dem 1962 noch ein Cabrio folgte.
Die Ähnlichkeit zu einem Alfa Romeo ist auch
unübersehbar. Der 3200 CS ist zwar unterhalb der
Gürtellinie kaum mehr als ein veredelter
503. Das Greenhouse aber, wie der Bereich
oberhalb der unteren Fensterlinie genannt
wird, trägt bereits alle Proportionen und
Stilelemente der später so erfolgreichen BMW
Coupés. Und – auch der erste |
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BMW 3200 CS Bertone Coupe |
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CS hat den charakteristischen Knick in der C-Säule. Genau 538 Fahrzeuge des 3200 CS wurden gebaut und von
dem stärksten damals verfügbaren V8 Motor aus dem
Hause BMW angetrieben. 160 PS leistete der 3200 ccm Motor, der
dem Fahrzeug den Namen gab. Der 3200 CS Bertone wurde
bis 1965 gebaut.
Wilhelm Hofmeister kultiviert die Designlinien von
Limousine und Coupé bis in die 70er Jahre hinein. 1965
erscheint der 2000 CS. Sein Karosseriedesign setzt
Bertones begonnene Linie im „Greenhouse“ Bereich logisch
fort: Ein filigraner Dachaufbau mit schmalen A- und
C-Säulen, jetzt kombiniert mit einem langgestreckten
Wagenkörper mit jeweils in Achsrichtung abgeschrägtem
und nach innen eingezogenem Bug und Heck.
| Dazu markante
Scheinwerfer mit getrenntem Fern- und
Abblendlicht, die dem Wagen den Beinamen
„Schlitzaugen-Coupé“ eintragen, und die
geschlossene, nur durch die nierenförmige
Kühlermaske unterbrochene Front. 1966 folgt die
02 Serie, ein zweitüriges Derivat der
ursprünglichen 1500 Limousine. Das Dach ist vier
Zentimeter niedriger, was zusammen mit der
flacheren Frontscheibe, den Rundscheinwerfern
und den kreisförmigen Rückleuchten den Eindruck
von Dynamik und Sportlichkeit betont. 1968 hat
der 2800 CS als formale Weiterentwicklung des
2000 C/CS Doppelscheinwerfer im gepfeilten Bug,
die Niere ist wieder vom Kühlergitter flankiert.
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BMW 2000 CS (1965 - 1970) |
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Dezent und funktionell tritt auch die gleichzeitig
erscheinende Große Klasse, beginnend mit dem 2500/2800
an. Die Karosserie mit den charakteristischen
Doppelscheinwerfern ist geräumig und betont sachlich
gestaltet.
Bertone*
1912 gründete Giovanni Bertone 28jährig einen Betrieb
zum Bau und zur Reparatur von Kutschen. Autos waren
selten in jenen Tagen und der Straßenverkehr bestand
hauptsächlich aus Pferdewagen. Aufbauten von Bertone
waren bereits zu dieser Zeit sehr gefragt, da sie sich
durch eine einzigartige Eleganz auszeichneten. Dieser
Ruf blieb dem Unternehmen auch bei den unzähligen
Automobilkarossen treu, für die das Unternehmen mit
verantwortlich zeichnete.. 1914 wurde Giuseppe Bertone
geboren. Er erhielt den Kosenamen "Nuccio": Dieser Name
ist ein Inbegriff für bestes italienisches Autodesign. |
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| Motor: |
V8 Zylinder Motor |
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| Hubraum: |
3168 ccm |
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| Getriebe: |
Heckantrieb |
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| Kraftübertragung: |
4+R Gang Getriebe |
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| Leistung: |
160 PS |
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| Drehmoment: |
n.a. |
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| Vmax: |
200 km/h |
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| 0-100 km/h: |
n.a. |
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Abmessungen: |
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| Länge: |
4850 mm |
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Breite: |
1760 mm |
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Höhe: |
1470 mm |
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| Gewicht: |
1500 kg |
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| Baujahr: |
1961 - 1965 |
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| Stückzahl: |
538 |
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| Neupreis: (bei
Markteinführung) |
etwa 29.000 DM |
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BMW-Bilder:
BMW
3200 CS Bertone |
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