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Chronik von Maybach

Karl Maybach - Zeppelinantriebe, Luxuswagen und Hochleistungsmotoren

  • 1909 Gründung der Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH in Bissingen/Enz (Württemberg) als Tochtergesellschaft der Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Karl Maybach übernimmt die technische Leitung und beschäftigt sich mit der Konstruktion von Luftschiffmotoren.

  • 1910 Der erste Maybach-Luftschiffmotor ist startklar. Der Sechszylinder (145 PS) treibt LZ 6 an.

  • 1912 Umzug der Firma nach Friedrichshafen am Bodensee. Gleichzeitig wird der Firmenname in Motorenbau Friedrichshafen GmbH geändert.

  • 1913 Der neue, noch stärkere Luftschiffmotor vom Typ CX ist fertiggestellt. Er leistet 210 PS.

  • 1915 Karl Maybach heiratet Käthe Lewerenz.

  • 1917 Karl Maybach entwickelt den ersten Höhenflugmotor der Welt.

  • 1918 Am 16. Mai wird der Name der Motorenbau Friedrichshafen GmbH in Maybach-Motorenbau GmbH geändert.

  • 1919 Der erste Maybach-Versuchswagen W 1 entsteht. Der Motor vom Typ W 2 für das holländische Luxusmodell Spyker ist fertiggestellt.

  • 1921 Auf der Berliner Automobilausstellung präsentiert Maybach sein erstes Fahrzeug, den Typ W 3.

  • 1923 Maybach entwickelt den Zwölfzylindermotor Typ VL 1 (420 PS) für Luftschiffe.

  • 1924 Die Technische Hochschule Stuttgart verleiht Karl Maybach den Titel eines Ehrendoktors. Als erstes Unternehmen der Welt entwickelt Maybach einen schnelllaufenden Triebwagen-Dieselmotor mit 150 PS.

  • 1926 Das Maybach-Automobil W 5 wird vorgestellt

  • 1928 Maybach entwickelt den Luftschiffmotor Typ VL 2 mit 530 PS. Fünf dieser Triebwerke treiben das legendäre Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ an.

  • 1930 Maybach stellt den Typ „Zeppelin“ mit Zwölfzylindermotor vor - die größte deutsche Luxuslimousine.

  • 1931 Der Automobil-Typ W 6 mit dem Sechszylindermotor des W 5, aber verlängertem Radstand erscheint.

  • 1933 Der Schnelltriebwagen „Fliegender Hamburger“ verkehrt mit zwei Maybach-Dieselmotoren zwischen Hamburg und Berlin und erreicht dabei bis zu 160 km/h.

  • 1934 Maybach entwickelt das Doppelschnellganggetriebe für den Typ W 6 DSG. Gleichzeitig erscheint der Typ DSH (Doppel-Sechs-Halbe) mit 5,2-Liter-Reihen-sechszylinder.

  • 1934 Maybach stellt den ersten turboaufgeladenen Hochleistungs-Dieselmotor der Welt vor. Das GO 6-Triebwerk leistet 600 PS.

  • 1935 Die Schwingachswagen vom Typ SW 35 werden präsentiert.

  • 1936 Die Schwingachs-Limousine vom Typ SW 38 wird vorgestellt. Am 17. Februar stellt ein Schnelltriebwagen mit Maybach-Motoren mit 205 km/h den Weltrekord für serienmäßige Schienenfahrzeuge auf.

  • 1939 Der Schwingachswagen Typ SW 42 wird vorgestellt.

  • 1941 Die Maybach-Automobilproduktion endet.

  • 1946 Karl Maybach unterzeichnet einen Vertrag mit der französischen Regierung über Studien und Realisierung eines Benzinmotors von 1000 PS und eines Dieselmotors. Sein Hauptarbeitsplatz ist in Vernon, rund 60 km von Paris entfernt.

  • 1951 Karl Maybach lebt und arbeitet in seinem Haus in Garmisch.

  • 1952 Karl Maybach zieht sich aus dem Unternehmen zurück.

  • 1959 Die Technische Hochschule Stuttgart ernennt Karl Maybach zum Ehrenprofessor.

  • 1960 Karl Maybach stirbt am 6. Februar in Friedrichshafen. Daimler-Benz erwirbt die Mehrheit am Maybach-Motorenbau.

  • 1966 Die Maybach-Motorenbau GmbH wird mit dem Großmotorenbau von Daimler-Benz unter dem Namen Maybach Mercedes-Benz Motorenbau GmbH vereinigt.

  • 1969 Aus der Maybach Mercedes-Benz Motorenbau GmbH entsteht die Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH - kurz MTU.

Modellchronik

Die Maybach-Automobile - Luxus, Perfektion und Spitzentechnologie
Insgesamt verkaufte der Maybach-Motorenbau zwischen 1921 und 1941 rund 1800 Automobile. Außerdem entstanden zusätzlich zu den in der Firmenstatistik erfassten Fahrzeugen pro Jahr etwa fünf bis zehn Ausstellungswagen. Heute existieren weltweit noch 152 Maybach-Automobile.

  • 1919 : W 1
    Der W 1 basierte als Versuchswagen auf einem Mercedes-Chassis und wurde nicht in Serie produziert.

  • 1920 : W 2
    Dieses Kürzel kennzeichnete einen Motor, der für das holländische Luxusmodell Spyker 30/40 in 1000 Exemplaren bestellt, aber nicht komplett abgenommen wurde. Aus dieser wirtschaftlichen Zwangslage heraus beschloss Karl Maybach, selbst Autos zu bauen, um die nicht verkauften W 2-Motoren zu verwenden.

  • 1921 : W 3
    Der erste Typ W 3 aus dem Hause Maybach debütierte 1921 auf der Berliner Automobilausstellung. Sein Sechszylinder-Reihenmotor mit 5740 Kubikzentimetern Hubraum leistete 70 PS. Stückzahl: 305 Exemplare.

  • 1926 : W 5
    Ende 1926 folgte der Typ W 5, ebenfalls mit Sechszylinder-Reihenmotor (6992 Kubikzentimeter Hubraum, 120 PS). Später gab es diesen Typ mit Schnellganggetriebe als W 5 SG. Stückzahl: 248 Fahrzeuge.

  • 1930 : DS 7 und DS 8
    Der Maybach „Zeppelin“ erschien Mitte 1930 mit einem Sieben-Liter-Zwölfzylinder-V-Motor und 150 PS. Vorläufer war der Maybach 12 (1929). Die spätere DS 8-Variante mit acht Litern Hubraum leistete 200 PS und war ab 1931 als Fahrgestell für 29 500 Reichsmark erhältlich. Stückzahl: zirka 183 Fahrzeuge.

  • 1930 : DSH
    Der DSH (Doppel-Sechs-Halbe) wurde von 1930 bis 1937 gebaut. Er hatte einen 5,2-Liter-Reihensechszylinder mit 130 PS. Stückzahl: zirka 34 Exemplare.

  • 1931 : W 6
    Der Typ W 6 wurde von 1931 bis 1933 mit dem Sechszylindermotor des W 5 produziert. Ab 1934 erhielt er ein Doppelschnellganggetriebe (W 6 DSG). Beide Fahrzeuge hatten gegenüber dem W 5 einen verlängerten Radstand. Stückzahl: zirka 90 Exemplare.

  • 1935 : SW 35 - 42
    Die Schwingachswagen SW 35 (1935 - 1936), SW 38 (1936 - 1938) und SW 42 (1939 - 1941) waren die modernsten Maybach-Modelle. Sie zeichneten sich durch Sechszylinder-Reihenmotoren mit 3,5-, 3,8- oder 4,2-Liter Hubraum aus und leisteten einheitlich 140 PS. Stückzahlen: 707 Exemplare vom Typ SW 35/38; Typ SW 42 133 Fahrzeuge.
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