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Im
Jahr 1925 baute das Hannoversche Unternehmen Hanomag, das
sich seit 1835 als Maschinenbauer etabliert hatte, sein
erstes Automobil. Aus Kostengründen hatte man auf eigene
Entwicklungsabteilungen verzichtet und übernahm statt dessen
einen bis zur Serienreife entwickelten Kleinwagen des
Ingenieurs Fidelis Böhler.
Mit der schnörkellosen Karosse
ohne Kotflügel oder Trittbretter schuf Böhler nicht nur ein
Auto, das sich optisch von den meisten Mitbewerbern klar
unterschied, sondern es entstand das erste Fahrzeug der in
den fünfziger Jahren so populären Ponton-Form. Beim Hanomag
geschah das allerdings nicht aus puristisch designerischen
Aspekten, sondern um dem kleinen kompakten Wagen einen
möglichst geräumigen Innenraum zu bescheren.
Auch der mittig platzierte
eine Scheinwerfer war ein eher unüblicher Anblick.
Im Volksmund hatte das
ungewöhnliche Fahrzeug schnell seinen Spitznamen weg-
Komißbrot wurde der Hanomag 2 liebevoll genannt. Mehr als
15000 der kleinen Coupes mit dem Einzylindermotor und 10 PS
wurden während der Bauzeit von 1925 bis 1928 verkauft. Damit
war der Hanomag 2 das erste und erfolgreichste Automobil der
Hanomag-Geschichte.
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