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Schuco ist ein Hersteller von Modellautos aus
Zinkdruckguss sowie Blechspielzeug.
Firmengeschichte
Die
Firma Schuco wurde im Jahr 1912 in Nürnberg von Heinrich
Schreyer und dem Werkzeugmacher Heinrich Müller
gegründet, der vorher für das Spielwarenwerk Bing
gearbeitet hatte. Schreyer verließ das Unternehmen 1918,
für ihn kam Adolf Kahn als Teilhaber. Zunächst hieß die
Firma "Schreyer & Co", ließ aber dann 1924 den Namen
"Schuco" eintragen, der aus der Zusammensetzung von
Schreyer u. Co. entstand.
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Modellauto 1:18 |
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VW T2a
Pritsche 1968
Modellauto von Schuco |
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Modellauto 1:43 |
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Mercedes
Benz 300 SL
Modellauto von Schuco |
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Im Jahr 1936 brachte das Unternehmen das erste
Schuco-Auto auf den Markt und verblüffte die Fachwelt
mit der technischen Präzision und der bemerkenswerten
Ausstattung der Miniaturen. Noch im gleichen Jahr
verfügte die Firma über 100 Mitarbeiter.
Der Erfinder
und Firmeninhaber Heinrich Müller führte die mechanische
Finesse der bald weltberühmten Modellautos zu immer
neuen Höhen. Er entwickelte mechanische Schaltgetriebe,
Lenkradsteuerung oder Handbremsen. Im Jahr 1939 musste
der Teilhaber Kahn wegen seiner jüdischen Abkunft nach
New York emigrieren, blieb aber Schuco geschäftlich
verbunden.
Nach dem 2. Weltkrieg kam ein Set Varianto 30 auf den
Markt, in dem die Fahrzeuge über ein Spiraldrahtkabel
lenkbar waren oder auf einem Ring aus Spiraldraht
fuhren, der um Weichen und Kreuzungen erweiterbar war.
Die Blechspielzeugautos waren freie Interpretationen von
Modellen. Mit den Modellen "Mirako" wurden Autos
konstruiert, die mit einem zusätzlichen Querantrieb
versehen waren und nicht vom Tisch fallen konnten. |
Nach dem Tod von Heinrich Müller im Jahr 1958 führte
dessen Sohn Werner den Betrieb weiter. Trotz guter
Umsätze musste Schuco 1976 verkauft werden, und zwar an
den britischen DCM-Konzern. Als dieser 1980 insolvent
wurde, erwarb Gama-Mangold die Rechte und verlegte den
Sitz des Unternehmens nach Fürth. Schuco stellte nun
Replikate seiner alten Blechspielzeuge für den
Sammlermarkt her. Der Studio-Rennwagen und die
Oldtimer-Serie wurden in das Programm aufgenommen, um an
die früheren Erfolge anzuknüpfen. 1993 wurden die Marken
Gama und Trix von der Konzernmutter Mangold
zusammengelegt. Die historischen Blechmodelle sollten
klar von den 1:43 Modellen getrennt werden. der
1:43-Bereich wurde hochwertiger und um zahlreiche
Modelle erweitert. 1996 wurden die Marken Trix und Gama
an Märklin verkauft und Schuco wurde wieder
eigenständig. Neuentwicklungen und Wiederbelebung des
klassischen Sortimentes, z.B. SCHUCO Piccolo verhalfen
ihr zu großem Erfolg.
1999 wurde Schuco an die Firma Sieber in Fürth verkauft,
da sich die Familie Mangold gänzlich aus dem
Spielwarengeschäft zurückzog. Damit ist Schuco heute
Teil eines Unternehmens, in dem die Marken Simba,
Dickie, Carson, Eichhorn sowie der Vertrieb für Tamiya
zu finden sind und das zu den ersten fünf der Branche
gezählt wird. |
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