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Das
Unternehmen Tamiya ist ein japanischer Hersteller von
Modellbausätzen und ferngelenkten Fahrzeugen und
Schiffen. Der Firmensitz befindet sich in Shizuoka.
Modelle
Die Modellbaureihen gehen von diversen militärischen
Fahrzeugen über Schiffe und Zivilflugzeuge zu
Motorrädern und Autos. Vom Maßstab 1/700 bis zum Maßstab
1/5 ist jede Modellgröße vertreten.
Die ferngelenkten Fahrzeuge und Schiffe sind entweder
mit Elektromotoren oder mit Verbrennungsmotoren
betrieben; es werden aber auch ferngelenkte Segelschiffe
hergestellt.
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| RC-Modelle von
Tamiya |
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RC - VW Käfer - Tamiya |
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MB-1838 LS - Tamiya |
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Leopard 2A6 - Tamiya |
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Historie R/C
Die Erfolgsgeschichte der ferngesteuerten Modelle begann
am 4. Dezember 1976 mit dem Erscheinen eines
detailgetreu nachgebildeten Porsche 934 Turbo RSR, der
heute ein extrem gesuchtes Sammlerstück ist. Das erste
Modell im Offroad-Bereich stellt das amerikanische
Militärfahrzeug XR311 dar, das am 16. Dezember 1977 das
Licht des Weltmarktes erblickte. Weitere Meilensteine in
der Entwicklung ferngesteuerter Nachbildungen von echten
Fahrzeugen stellen die ersten so genannten "Special
Racing Buggys" Rough Rider und Sand Scorcher (Ende 1979)
dar, für die heute ebenfalls sagenhafte Preise unter
Sammlern bezahlt werden.
Einen weiteren erfolgreichen Höhepunkt in der
Entwicklung von detailgetreuen Nachbildungen im Maßstab
1:10 von echten Fahrzeuge stellen die Modelle Toyota
Hilux 4×4 Pick Up und der amerikanische Blazing Blazer
dar, die zum ersten Mal den Traum eines real
funktionierenden 3-Gang Schaltgetriebes verwirklichten.
Hierzu war neben Gas/Bremse und Lenkung ein weiterer
Kanal an der RC-Anlage notwendig, um über die
Fernsteuerung zwischen den Gängen wählen zu können.
Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden die Bausätze zum
größten Teil aus Metallteilen, doch schon bald kamen die
ersten Modelle auf den Markt, bei denen das Chassis aus
ABS-Kunststoff bestand, um Gewicht einzusparen. Berühmte
Beispiele aus dieser "Plastik-Ära" sind der lustige Wild
Willy, der auf den Hinterrädern fahren konnte, oder der
Porsche 959 mit seiner sehr detailgetreuen Karosserie
aus Lexan, die das original Paris-Dakar Fahrzeug
nachbildet. Zu diesem Zeitpunkt war die Stunde der
Renn-Buggys gekommen, die heute vielen Liebhabern als
"mein erstes RC-Auto" in lieber Erinnerung bleiben wird.
Berühmte Beispiele sind hier der Frog, der Grasshopper,
der Hornet oder der Fox. Auch war die Zeit reif für den
ersten allradgetriebenen "Wettbewerbsbuggy", den Hot
Shot, der einen ungeahnten Leistungsvorsprung im
Offroad-Bereich darstellte. |
Neben der Weiterentwicklung der 3-Gang Modelle mit dem
ebenso detailgetreuen wie realistisch zu fahrenden
Toyota 4×4 Pickup Bruiser folgten einige Modelle auf
Plastik-Chassis, die als die ersten "Monster-Trucks"
bezeichnet werden können. Auch hier ließ Tamiya bei der
Auswahl und Gestaltung der Modelle große Sorgfalt
walten, die sich fast immer durch das i-Tüpfelchen einer
detaillierten Fahrerfigur auszeichneten. Schöne
Exemplare sind hier der Blackfoot (die Nachbildung eines
Monstertrucks aus den amerikanischen Stunt-Shows) oder
der besser ausgestattete Monster Beetle, der die
beliebte Käfer-Karosserie des ehrwürdigen Sand Scorchers
wieder aufgriff. Auch hier waren günstige
Einsteigermodelle erhältlich, die teilweise auch heute
noch hergestellt werden, z.B. der Midnight Pumpkin oder
die auf dem gleichen Chassis basierende Lunchbox. Diese
waren ähnlich wie die Einsteiger-Buggys Grasshopper oder
Hornet sehr günstig zu bekommen und die Bausätze ließen
sich auch ohne großes Vorwissen mittels der
detaillierten Schritt-für-Schritt Bauanleitung auch von
jugendlichen RC-Einsteigern leicht zusammensetzen. Eine
eigene Klasse für sich stellte der riesige Clod-Buster
dar, der mit 2 Motoren und Allradlenkung ausgestattet
mit seinen riesigen Gummireifen alles niederwalzen
konnte, was sich ihm in den Weg stellte.
Mittlerweile bei Modell Nr. 85 angekommen, folgten
einige hochspezialisierte Renn-Buggys wie der Egress
oder Avante, die mit dem leistungsfähigen 4WD-Rennbuggy
Top Force als Jubiläumsmodell Nr. 100 gekrönt wurden.
Auch heute noch stellt die Firma Tamiya in weiten Teilen
der Welt den Großteil der Bausätze an RC-Fahrzeugen,
doch geht die Entwicklung immer weiter in Richtung der
fahrfertigen Komplettpakete (RTR - ready to run), die
häufig auf Verbrennermotor-Basis unglaubliche
fahrerische Leistungen erzielen können, dabei jedoch
jegliche Liebe zum Detail oder realistische Umsetzung
von Original-Fahrzeugen vermissen lassen. Somit wird der
spezielle Charme der frühen RC-Modelle nur noch von
sorgfältigen Sammlerhänden erhalten. |
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