|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
| |
|
|
| |
Sonderversionen von VW-Käfern
Sehr bekannt sind die sportlichen
Zweisitzer-Coupés und Cabrios, die nach Zeichnungen
des italienischen Designers Giacinto Ghia bei
Karmann in Osnabrück entstanden, die sowohl diese
Fahrzeuge als auch das "normale" Käfer-Cabrio im
Auftrag von VW bauten.
Der Käfer bietet sich aufgrund seiner
Plattform-Bodengruppe geradezu an, eine große
Variationsbreite von besonderen Aufbauten zu tragen.
Unter Abkehr von der Plattform hatte VW selbst
bereits in den frühen 1950er Jahren den VW-Bus aus
dem
Käfer entwickelt. Zuvor bereits waren schon in den
späten 1940er Jahren, noch in englischer
Besatzungszeit, Käfer zu "Pickups" umgebaut worden;
unter Entfall der hinteren Sitzreihe wurde über dem
Motor eine kleine offene Ladefläche aufgebaut. Auf
dem Käfer-Chassis baute VW später unter Mitbenutzung
von Teilen des Busses und der VW 1600-Serie den
Kastenwagen bzw. Post-Lieferwagen 147, der unter dem
Spitznamen "Fridolin" bekannt wurde: heute sehr ein
begehrtes Oldtimer-Fahrzeug. Aufgrund der damals
noch sehr unzulänglichen Rost-Vorsorge überlebten
nicht viele der Fridoline.
In den 1960er Jahren, in der Mode der Beatles und
der Popularität des Pop- und kalifornisch geprägten
Hippie-Lebensstils, kamen die Buggys auf: umgebaute
Käfer mit Kunststoff-Karosserien, die sich aus den
Rennfahrzeugen der Baja California entwickelten, ein
hartes Rennen entlang der Wüsten und Strände der
Halbinsel am Pazifik von Mexiko.
Noch später wurden die Trikes populär: Käfer,
denen die Karosserie abgenommen und die Vorderachse
abgeschnitten wurde, um auf der restlichen
Bodengruppe ein Dreirad im Stil der
Harley-Davidson-Motorräder aufzubauen, mit einer
Springergabel vorn und zwei bis drei Sitzen. Die
ersten Trikes bekamen noch aufgrund von
TÜV-Vorschriften den ersten Gang ausgebaut, damit
die Trikes sich nicht aufgrund des geringen Gewichts
auf dem Vorderrad beim kräftigen Anfahren nach
hinten überschlagen konnten.
Käfer wurden auch zu großen Stückzahlen in Rennen
eingesetzt, angefangen von den in den 1970er Jahren
teils gängigen Autocross-Rennen mit Käfern, denen
man die Kotflügel abschnitt, die Scheiben herausnahm
und Fliegengitter einbaute, Rennen, die in
Deutschland und den Niederlanden eine Zeit lang sehr
populär waren, bis hin zu Formel-Rennwagen der so
genannten "Formel V" (oder "Vau"), die einen
kompletten Käfer-Antriebssatz mit umgedrehter
Motor-Getriebe-Einheit (in Mittelmotor-Anordnung)
besaßen.
Unveränderte Serienteile
Die einzigen Serienteile, die alle
Modellpflegemaßnahmen ohne Veränderung überstanden
haben sollen, sind die Kontur der an beiden Seiten
des Dachs verlaufenden Regenrinne sowie die Gestalt
der Blechfalze um Fensterscheiben und Vorderhaube
herum.
Wissenswertes
Der VW Käfer oder auch Kugel-Porsche hat in vielen
Ländern eigene Spitznamen. In Deutschland heißt der
Volkswagen seit den 1960er Jahren Käfer. Im
englischsprachigen Raum sprach man schon vorher vom
Beetle oder auch − vor allem in den USA – vom Bug.
Im Französischen wird das Auto Coccinelle genannt.
In Italien ist der Käfer der Maikäfer − Maggiolino.
Im Einzelnen kann auch der Zusatz Volkswagen
vorweggesetzt werden. In Kroatien wird der Käfer VW
buba oder schlicht buba (dt. Käfer) genannt. In
Puerto Rico heißt er Volky. Cepillo wird er in der
Dominikanischen Republik genannt. In Bolivien heißt
er Peta. In Brasilien und Uruguay spricht man von
jeher vom fusca. Im Spanischen heißt der VW-Käfer
escarabajo. Schließlich wird er in Mexiko liebevoll
vocho genannt.
2001 veröffentlichte das deutsche elektronische
Musikprojekt Welle:Erdball auf ihrem Album Die
Wunderwelt der Technik ein regelrechtes Liebeslied
auf den VW Käfer mit dem Titel VW-Käfer. |
|
|
Auto-Bilder:VW Käfer |
| |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|