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Jubiläumsmodell "50 Jahre 550 Spyder" |
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Der Kreis vom 550 Spyder zum Boxster wird geschlossen. Mit einem Jubiläumsmodell
feierte Porsche den 50. Geburtstag des legendären Sport-Roadster
| Der
Porsche Boxster gilt als Nachfolger des legendären 550 Spyder aus dem Jahr 1953:
Mittelmotor- und Roadster-Konzept, geringes Gewicht, Ursprünglichkeit sowie hohe
Agilität bei größtem Fahrspaß zeichnen beide Fahrzeuge aus. Den 50. Geburtstag
des 550 Spyder feierte Porsche mit einem leistungsstarken und auf 1953 Exemplare
limitierten Sondermodell des Boxster S, das die Bezeichnung „50 Jahre 550
Spyder“ trägt. Anfang Januar 2004 hatte das Fahrzeug in Detroit/USA seine
Weltpremiere. Im März 2004 erfuhr es seine internationale Markteinführung. Der
Euro-Grundpreis betrugt 50.900 Euro. In Deutschland kostete das Fahrzeug
inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Anforderungen 59.192 Euro. |
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Porsche Boxster S -
Jubiläumsmodell "50 Jahre
550 Spyder" |
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Die Gemeinsamkeiten zwischen Boxster und 550 Spyder sind bemerkenswert. Bereits
in den Karosserie-Linien, die eine zeitlose Eleganz dokumentieren, wird die
Abstammung und Verwandtschaft deutlich. Damals wie heute gilt jedes
Fahrzeug-Teil dem sportlichen Fahren. Der Porsche Boxster ist damit zu einem
modernen Klassiker geworden.
Um das Boxster-Fahr-Erlebnis nochmals zu steigern, haben die Porsche-Techniker
dem Jubiläumsmodell „50 Jahre 550 Spyder“ eine Reihe exquisiter
Ausstattungs-Details und technischer Besonderheiten mitgegeben, die bislang für
den Boxster nicht erhältlich waren. Die Leistung des 3,2-Liter-Boxer-Triebwerks
aus dem Boxster S wurde um sechs PS auf 266 PS (196 kW) bei 6.200 U/min
gesteigert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 266 km/h (Basis-Boxster S: 264
km/h). Der Spurt von Null auf 100 km/h ist in 5,7 Sekunden möglich (Tiptronic S:
6,4 Sekunden). Das maximale Drehmoment von 310 Nm steht bei 4.600 Umdrehungen
pro Minute zur Verfügung.
Für den typischen Porsche-Sound sorgt eine Abgasanlage, die mit einem speziell
gestylten Endrohr aus hochglanzpoliertem Edelstahl ausgestattet ist. Die
Schaltwege des 6-Gang-Schaltgetriebes haben die Porsche-Techniker um 15 Prozent
verkürzt, was bei jedem Beschleunigungsvorgang spürbar ist und zu noch mehr
Fahrfreude beiträgt.
Der pure Roadster-Charakter wird durch eine um zehn Millimeter abgesenkte
Karosserie mit besonders sportlicher Abstimmung unterstrichen. Mit diesem
Sport-Fahrwerk verbessert sich darüber hinaus die Straßenlage und ermöglicht
höhere Querbeschleunigungswerte. Damit die Sicherheit in allen Fahr-Situationen
gewährleistet bleibt, ist das Porsche Stability Management (PSM) obligatorisch
bei diesem Jubiläumsmodell.
Die meisten 550 Spyder ihrer Zeit waren in Silber lackiert. Deshalb glänzt
auch das Jubiläumsmodell in einem
silber-metallic Farbton, der bislang dem
Carrera GT und dem Modell „40 Jahre 911“ vorbehalten war. Das Boxster
S-Sondermodell ist auf der Mittelkonsole mit
einer Limitierungsplakette |
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Porsche Boxster S -
Innenraum |
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ausgestattet, auf der die
Produktionsnummer des Jubiläumsmodells vermerkt ist.
Den 550 Spyder stellte Porsche im Oktober 1953 auf den Pariser
Automobil-Salon vor. Der Zweisitzer war der erste speziell für den Renneinsatz
entwickelte Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen. In den folgenden Jahren holte
der 550 Kilogramm schwere Spyder zahlreiche Siege auf der Rundstrecke und den
damals populären Straßenrennen. Sie sind ein Mosaikstein für den Ruhm und die
heutige Bekanntheit der Marke Porsche. Die Typ-Bezeichnung dieses
Rennsportwagens wurde übrigens nicht, wie manchmal vermutet wird, vom Gewicht
abgeleitet. Es handelt sich um die 550. Porsche-Konstruktion.
In Erinnerung geblieben ist der 550 Spyder vor allem durch sein Abschneiden bei
der Carrera Panamericana 1954. Hans Herrmann belegte bei der fünften und letzten
Auflage des härtesten Straßenrennens der Welt hinter zwei Sportwagen mit
wesentlich größerem Hubraum Platz drei im Gesamtergebnis und gewann seine
Klasse. Zahlreiche Motorsport-Erfolge, vom Werksteam und von privaten
Kundenteams errungen, folgten. Angetrieben wurde der 550 von einem
Vier-Nockenwellen-Motor mit 110 PS aus 1.498 Kubikzentimeter. Dieses Triebwerk,
konstruiert von Dr. Ernst Fuhrmann, dem späteren Vorstandsvorsitzenden der Dr.
Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, trug bis in die Sechziger-Jahre hinein
maßgeblich zu den Rennsport-Erfolgen von Porsche bei.
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| Motor: |
6-Zylinder-Boxermotor |
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| Hubraum: |
3.200 ccm |
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| Getriebe: |
6-Gang-Schaltgetriebe |
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| Kraftübertragung: |
Heckantrieb |
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| Leistung: |
180 kW 245 PS |
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| Drehmoment: |
310 Nm |
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| Vmax: |
266 km/h |
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| 0-100 km/h: |
5,7 sec. |
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Abmessungen: |
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| Länge: |
n.a. |
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Breite: |
n.a. |
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Höhe: |
n.a. |
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| Gewicht: |
n.a. |
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| Baujahr: |
2004 |
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Porsche-Bilder:
Porsche Boxster S |
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