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Der Porsche 914 wurde von Porsche in Kooperation mit
Volkswagen gebaut.
Im April 1969 wurde in Stuttgart gemeinsam mit dem
Volkswagenwerk die „VW-Porsche-Vertriebsgesellschaft
mbH“ (VG) mit Sitz in Ludwigsburg gegründet. Beide
Parteien waren je zur Hälfte an der VG beteiligt. Über
die VG mit Sitz in Ludwigsburg wurden die Typen 914-4,
914-6 und
911 vertrieben. Die Schlüsselpositionen in der
VG wurden von Porsche- Seite von Otto-Erich Filius
und von
VW-Seite von Klaus Schneider paritätisch
wahrgenommen. Mit Ablauf des Geschäftsjahres
1973/74 erwarb die Porsche AG die von VW
gehaltenen Anteile an der VW-Porsche- Vertriebsgesellschaft in Ludwigsburg,
die damit zu 100% in den Besitz der Porsche AG
übergingen.
Ein verhältnismäßig günstiger Mittelmotorwagen als
Zweisitzer mit Targadach, das sollte den Geschmack der
sportlich ambitionierten Menschen Ende der 60er Jahre
treffen und tat das auch. Bei Karmann in Osnabrück
wurden die meisten 914/4 VW-Porsche hergestellt. Der
914/4 hatte einen 1,7 Liter
Vierzylinder-Boxermotor von VW mit 59 kW (80
PS) hinter den Sitzen. Der 914 wurde von |
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1970: Porsche 914/6 |
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Anfang an in zwei Varianten gebaut, als 914/4 und
914/6, wobei die Zahl hinter dem Schrägstrich auf die
Zylinderzahl und damit auf die Motorleistung hinwies.
Der Porsche 914/6 wurde bei Porsche in Stuttgart
produziert und verfügte über einen 81 kW (110 PS)
starken 2,0 Liter Sechszylindermotor, der Boxermotor
stammt aus dem Porsche 911 T.
Der VW-Porsche 914 wurde als zweisitziger
Mittelmotor-Sportwagen mit Targadach konstruiert, das
Targadach lies sich im hinteren Kofferraum verstauen.
Weil beim 914 die Handbremse links angebracht war,
konnte eine dritte Person in der Mitte auf einen Notsitz
platz nehmen.
Die Teile für den 914 wurden zum größten Teil
Eigens konzipiert. Der Irrglaube, der 914 basiere
überwiegend auf Bauteilen aus dem VW-Regal hat heute
schon viele Oldtimerfans verzweifeln lassen, die sich
vor dem Kauf eines 914 keine allzu großen Sorgen um die
Ersatzteilbeschaffung gemacht haben. Bis 1976 wurden
knapp 120.000 914er gebaut.
Ein günstiges Auto aber war
der 914 nie. Bereits 1970 kostete er 914/6 satte 19000 DM, einen
911er 2.2 L konnte man seinerzeit für 19970 DM kaufen.
Dennoch erfreute sich der Targa reger Beliebtheit, weil
sein Fahrverhalten als Mittelmotorauto sehr sportlich
ausgelegt war. |
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Porsche 914/6 |
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Umbauten
Sehr oft wurden die Vierzylindermodelle durch diverse
Baukastensysteme umgerüstet. So wurden nicht nur die
Karosserien, sondern auch andere Teile wie Motor,
Bremsen, Radnaben oder Aufhängungen auf die Technik des
914/6 umgebaut. Die Umbauten sind an der
Fahrgestellnummer und dem Herstellernamen zu erkennen:
alle Vierzylinder-Modelle kommen vom Hersteller
Volkswagen und sind an den Fahrgestellnummern, die mit
der Ziffer 4 und dem zweistelligen Modelljahr beginnen
(z.B. „475…“) zu erkennen; Die 914/6 die bei Porsche
gebaut wurden haben Fahrgestellnummern, die mit "914"
beginnen.
Der 914 war einfach zu verändern, so fanden ohne
Probleme auch Boxermotoren bis 3.2 l Hubraum, aus dem
Porscheregal, in den kleinen Renners platz. Selbst
Bremsanlagen aus den späteren
911 Modellen oder
Spurstangen des Porsche 930 konnten eingebaut
werden.
Für den Porsche 914 gab es verschiedene Umbausätze,
einer der beliebtesten in Deutschland war der
Lenner-Karosseriebausatz, der neben Verbreiterungen und
flachen Kotflügeln vorne, einen großen Spoiler-Flügel
auf dem Kofferraum beinhaltete.
Sondermodelle
Porsche 916: Ein Sondermodell war der Porsche 916,
dieser war eine stärkere Variante des Porsche
914/6 und wurde 1971 insgesamt elfmal gebaut. Neben
den Prototyp mit der Karosserie aus der laufenden
914/6-Produktion (Fahrgestellnummer 914 1430195) wurde
eine Vorserie der zehn Fahrgestellnummern ab 914 2330011
verwendet. Die elf Modelle unterschieden sich durch ihre individuelle, meist sportlich-edlen
Inneneinrichtungen. Die Karosserie war durch ein fixes
Stahldach und diversen Verstärkungen Verwindungsfester
wie das normale Modell. Des weiteren hatten diese
Modelle Kotflügelverbreiterungen, die vom 914/6 GT
bekannt waren.
Drei der 916 Modelle hatten einen Sechszylindermotor mit
140 kW / 190PS und schafften den Spurt von Null auf
Hundert, dank des niedrigen Eigengewichtes von 1000 kg,
in 7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 233
km/h. Die übrigen Modelle besaßen einen 2,7-l-Motor aus
dem 911er Carrera, dieser verfügte über 154 kW / 210 PS.
Porsche 914/8:
Es wurden auch zwei 914/8 gebaut, die jeweils einem Achtzylinder-Boxer-Motor aus dem
Rennsport besaßen. Das erste Modell hatte einen
luftgekühlter 3,0-Liter-Boxermotor mit einer Leistung
von rund 220 kW (300 PS). Das zweite Modell mit 192 kW
(260 PS) erhielt Ferry Porsche als Geschenk zum 60.
Geburtstag.
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Technische Daten:
Porsche 914 Serienmodelle |
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| Porsche 914 |
914/4 1.7 |
914/6 |
914 1.8 |
914 2.0 |
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| Motor: |
4-Zylinder-Boxermotor |
6-Zylinder-Boxermotor |
4-Zylinder-Boxermotor |
4-Zylinder-Boxermotor |
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| Hubraum: |
1679 cm³ |
1991 cm³ |
1795 cm³ |
1971 cm³ |
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| Leistung: |
59 kW/80 PS
136 Nm |
81 kW/110 PS
160 Nm |
63 kW/85 PS
138 Nm |
74 kW/100 PS
160 Nm |
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| Beschleunigung 0 – 100
km/h: |
13,3 s |
8,7 s |
k.a. |
k.a. |
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| Höchstgeschwindigkeit: |
186,5 km/h |
207 km/h |
178 km/h |
190 km/h |
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| Maße L x B x H: |
3985 x 1650 x 1220 mm |
3985 x 1650 x 1220 mm |
3985 x 1650 x 1230 mm |
3985 x 1650 x 1230 mm |
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| Leergewicht: |
940 kg |
985 kg |
950 kg |
950 kg |
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Technische Daten:
Porsche 914 Sondermodelle |
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| Porsche 914 |
914/6 R
oder 914/6 GT |
916 (3
Fahrzeuge) |
916 (8
Fahrzeuge) |
914/8 (2 Fahrzeuge) |
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| Motor: |
6-Zylinder-Boxermotor |
6-Zylinder-Boxermotor |
6-Zylinder-Boxermotor |
8-Zylinder-Boxermotor |
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| Hubraum: |
1991 cm³ |
2311 cm³ |
2653 cm³ |
3000 cm³ |
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| Leistung: |
140 kW/190 PS
-
154 kW/210 PS |
140 kW/190 PS |
154 kW/210 PS |
1 Fahrzeug mit 220 kW/300
PS - 2tes Fahrzeug mit
192 kW/260 PS |
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| Vmax.: |
k.a. |
233 km/h |
245 km/h |
k.a. |
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| Maße L x B
x H: |
3985 × 1650 ×
1240 mm |
3985 × 1650 ×
1240 mm |
3985 × 1650 ×
1240 mm |
3985 × 1650 × 1240 mm |
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Porsche-Bilder:
VW Porsche 914 |
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Porsche 914/6 |

Porsche 914/6 |

Porsche 914/6 |
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Porsche 914/6 |

VW-Porsche-Vertriebsgesellschaft mbH
mit Sitz in Ludwigsburg |
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