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Das
einzige, was ein Porsche 911 GT3 RS mit einem
Einfamilienhaus gemeinsam hat, ist der Preis. Gut
120.000 Euro musste im Jahr 2003 ein Interessent für
dieses ultimative Sportfahrzeug bezahlen. Konzipiert
wurde der Wagen für Privatteams, die konkurrenzfähig im
Grand-Tourismo-Sport motorisiert sein sollten.
Technische Basis ist der
Porsche 911 GT3, die RS-Version
unterscheidet sich hauptsächlich durch eine geänderte
Front, einen modifizierten Heckflügel und die Tatsache,
dass er grundsätzlich nur mit Überrollkäfig ausgeliefert
wird.
14 Sekunden reichen dem Wagen, um aus dem Stand die 200
km/h Marke zu durchbrechen - ein Wert, den viele
Familienwagen auch heute noch für die 100er Marke
favorisieren. Bewerkstelligen tut der 911 GT3 RS das mit
dem Serien-6-Zylinder mit 381 PS bei 7300 U/min - als
GT3 RS bringt er es bis auf 445 PS bei 8250 U/min - das
reicht für deutlich über 300 km/h Spitze. Die
Mehrleistung wurde durch Modifizierungen an Kolben und
Pleuel sowie am Ventiltrieb erreicht.
Geschaltet wird mit einem sequentiellen Sechsgang -
Klauengetriebe. 380 mm Scheiben vorne und 355 mm
Scheiben bremsen den Vorwärtsdrang des GT 3 RS.
Das Fahrzeug wurde anlässlich des 40sten Geburtstages
des
911 aufgelegt - in Anlehnung an die lange
RS-Tradition Porsches wurde das Auto nur in einer Farbe
angeboten - in weiß - lediglich bei den Schriftzügen
konnte der Besitzer durch Wahl von rot oder blau noch
ein wenig Einfluss auf die Optik seines Autos nehmen.
Doch wen interessiert bei einem solchen Auto schon die
Farbe - denn man erlebt es von innen.
Der GT3 RS reiht sich ein in die jahrzehntelange RS-
Tradition Porsches und wird neben dem Carrera RS 2.7
(1972) und dem 911 SC RS (1984) einen festen Platz in
der Historie dieser reinen Fahrmaschinen einnehmen.
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