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| Der meistgekaufte seiner Art |
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Mit viel
finanziellen Aufwand (30 Millionen DM) wurde
der 280 ZX (S130) entwickelt,
heraus kam ein luxuriöser Tourenwagen, der
seinen Ahnen zum verwechseln ähnlich sah.
Gerade deswegen wurde der 280ZX ein voller
Erfolg. Die Form des S130 war eines der
stärksten Kaufargumente. Besonderer Wert
wurde auf die Aerodynamik gelegt und der
Luftwiderstandsbeiwert gegenüber dem
Vorgänger auf 0,385 gesenkt. Auch die
Rundumsicht wurde durch mehr Fensterfläche
verbessert. Der Innenraum wurde größer und
luxuriöser. Da das |
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Reserverad (Notrad) nicht mehr in
einer Kofferraumwanne, sondern hinten rechts hinter
der Seitenverkleidung stand, wurde der Gepäckraum um
ein Drittel vergrößert. Dazu trug auch die neue,
platz- und Gewichtsparende Bluebird-Hinterachse mit
weniger herausstehenden Federbeindomen bei.
Der 280ZX war die meistgekaufte Generation der
Z
Modelle (Z Cars). Es wurde außerdem das zweiteilige Targa Dach (auch T-Top genannt) eingeführt und bei
allen weiteren Generationen beibehalten.
Der Wagen hatte einen 2,8-Liter-Sechs-Zylinder und
wurde auf dem amerikanischen Markt mit 137 DIN-PS
eingeführt. Für den Rest der Welt wurde der 280ZX
mit 170 SAE-Brutto-PS ausgeliefert. Europa bekam
eine Version mit 140 DIN-PS bei 5200/min mit 203 Nm
Drehmoment, später folgte noch eine
150 PS-Version. Der Motor blieb im Vergleich zum
280Z fast unverändert. Es erfolgte nur eine
Verfeinerung der L-Jetronic, ein leichterer und
stabilerer Auspuffkrümmer mit satterem Klang wurde
installiert und der Ventilator der Kühlung leiser
gemacht.
In der vierjährigen Bauzeit (1979-1983) des 280ZX
blieben umfangreichere Modifikationen aus,
technische Änderungen aber flossen direkt in die
laufende Serie ein. Beim vollständigen Modellwechsel
in den 1980ern kam zur Modellbezeichnung Z das X
hinzu. 1980 erschien in den USA das Sondermodell
Tenth Anniversary ZX, ein ZX in der GL-Ausstattung
mit Ledersitzen, Stereoanlage und Klimaautomatik.
Das Sondermodell wurde in den Farben Weinrot und
Gold mit schwarzer Haube und goldenen
Leichtmetallfelgen ausgeliefert. Die Chromteile
waren schwarz eloxiert. Der Preis betrug 13850 US$.
Im Februar wurde in Europa die Motorleistung auf
147 PS angehoben.
Die Motorleistung stieg 1982 auf 150 PS bei 5200/min
und das Drehmoment auf 221 Nm bei 4200/min, auch das
Gewicht wurde gesenkt. Durch eine veränderte
Servolenkung, Alufelgen sowie neue Bremsen
konnten 14kg eingespart werden. Die neuen
Modelle besaßen auch einen Lufteinlass in der
Motorhaube und waren durch den mehrteiligen in
Wagenfarbe lackierten Stoßstangen zu erkennen. Diese
europäische 150 PS Version wurde von Nissan mit
einer Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h angegeben
und in Deutschland zu einem Preis von 28500 DM und
als Targa 32.000 DM verkauft und war somit das
teuerste, aber auch schnellste japanische Auto auf
dem deutschen Markt. 1979 wurden weltweit 105.045
Sportcoupés vom Typ 280ZX verkauft. Ein
Rekordergebnis in der
Z-Geschichte.
Nissan 280 ZX Turbo
Der 280 ZX
Turbo kam 1983 und stellte die absolute
Spitze der S130 Baureihe da. Unterscheiden
konnte man den 280 ZX Turbo zu seinen
schwächeren Bruder an den Front- und
Heckspoiler, durch den Doppelrohrauspuff und
schwarz eloxierte Fensterrahmen mit
Windabweisern an der A-Säule. Des weiteren
an den Turboschriftzug auf den Türen und der
breiteren Bereifung. Im Innenraum wurde nur
die Voltmeteranzeige gegen eine
Ladedruckanzeige ausgetauscht und zwischen
Tachometer und Drehzahlmesser wurde ein
Computer-Kontrollsystem installiert, das die |
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Funktion von Motorkühlung, Scheibenwaschanlage,
Brems-, Schluss- und Hauptleuchten abfragte.
Der L28E-Motor wurde modifiziert, so umfassten
die Änderungen unter anderem, überarbeitete
Kolbenböden und Kolbenringe, einen Motorblock mit
besserer Kühlung und Klopfsensor, ein neuer
Auspuffkrümmer, Doppelrohr-Endschalldämpfer mit 50%
mehr Durchsatz, größere Ventile und eine
Einspritzanlage mit 1,4fachem Leistungsvermögen. Der
TB03-Turbolader mit Wastegate befand sich auf der
linken Seiten des Motors und baute einen maximalen
Ladedruck von 0,53 Bar auf. In Verbindung mit dem
ECCS-System (Electric Concentrated Control System),
die erste chipgesteuerte Motorelektronik von Nissan,
kam man somit auf 200 DIN-PS.
Nissan 280ZXT-Turbo
Den 280ZXT-Turbo (T steht für Targa) gab es in zwei
Versionen, die L28ET Ausführung mit 147 kW wurde
zwischen 1981 und 1983 nur 34.447 gebaut, in der
noch selteneren L28ET Ausführung als 2+2 Sitzer
wurde er von 1981 bis 1983 insgesamt nur 7.811 mal
gebaut. Der 280ZXT-Turbo ist eine absolute Rarität,
er wurde in Deutschland von Juni 1983 an nur ein
halbes Jahr verkauft
(Stückzahl: 585). Mit seinen 200 PS und den 290 Nm
erreichte er eine Höchstgeschwindigkeit von 230
km/h. Er war seinerzeit mit einem Neupreis von rund
59.000 DM der teuerste japanische Wagen auf dem
deutschen Markt – und der schnellste. Die
Non-Turbo-Versionen kosteten rund 30.000 DM und mit
Targa rund 33.000 DM.
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Nissan-Bilder: |
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Verwandte Modelle
Datsun 240Z /
Datsun 260Z /
Nissan 280ZX /
Nissan 300 ZX TT /
Der Nissan 350 Z
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