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RENAISSANCE DER
NISSAN Z-REIHE
Der Nissan 350Z schreibt
die Geschichte der erfolgreichsten Sportwagenserie der
Welt fort. Die Modellfamilie wurde
1969 mit der Präsentation des 240Z aus der Taufe gehoben
und verkaufte sich bis heute in vier Generationen 1,4
Millionen Mal. In Nordamerika und Japan avancierte der
jüngste Vertreter der legendären Modellreihe bereits zum
bestverkauften Vertreter seines Segments.
Der 350Z erweist seinen
erfolgreichen Ahnen durch die
Neuinterpretation mancher Details Respekt, ohne aber
deshalb einem einseitigen
Retro-Design zu huldigen. Die lang gestreckte |
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Motorhaube
aus Aluminium, der Radstand
von 2,65 Metern, die großzügigen Spurweiten, die kompakt
gehaltene Passagierkabine und kurze Karosserieüberhänge
verhelfen dem 350Z zu klassischen, auch im 21.
Jahrhundert unverändert aufregenden
Sportwagenproportionen.
Modell 2003 - 2006
Der 350Z wird von einem in klassischer
Front-/Mittelmotorbauweise positionierten, längs
eingebauten V6-Motor mit 3,5 Liter Hubraum, vier
Ventilen pro Zylinder und einer Leistung von 206 kW/280
PS angetrieben. Die Kraft gelangt über ein manuelles
Sechsganggetriebe und eine einteilige Kardanwelle aus
Kohlefaserverbundmaterial an die Hinterräder. Dort
sorgen ein Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf und
eine elektronische Traktionskontrolle für optimalen Grip.
In der Europa-Version ist ein ESP serienmäßig an Bord.
Modell 2006 - 2009
| Ab 2006 wird
der 350Z mit einem V6-Aluminiummotor mit 3,5
Liter Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder
und einer Leistung von 221 kW/301 PS bei
6.400/min angetrieben. Das Drehmomentmaximum
von 353 Nm bei 4.800 Umdrehungen verleiht
ihm beste Durchzugskraft über nahezu den
gesamten Drehzahlbereich. Während die ersten
fünf Fahrstufen kurz übersetzt sind,
ermöglicht die sechste Fahrstufe verbrauchssparende
Schnellfahrten auf langen Autobahnpassagen.
Den Spurt von Null auf 100 km/h bewältigt
der 350Z in 5,8 Sekunden; erst bei 250 km/h
wird sein Vorwärtsdrang elektronisch |
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Nissan 350 Z |
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eingebremst. Der Verbrauch ist in Anbetracht des
gebotenen Temperaments mit 11,7 Liter/100 km im
kombinierten Fahrzyklus vergleichsweise moderat.
Die Kraft gelangt über ein manuelles Sechsganggetriebe
und eine Kardanwelle aus Kohlefaserverbundmaterial an
die Hinterräder. Dort sorgen ein Sperrdifferenzial mit
begrenztem Schlupf und eine elektronische
Traktionskontrolle für optimalen Grip. Am Unterboden
leiten spezielle Kanäle gezielt Luft zum Differenzial,
das mit zusätzlichen Kühlrippen versehen ist. Ein ESP
ist serienmäßig an Bord. Der cw-Wert beträgt 0,29; ein
so genannter Diffusor und eine als Spoiler ausgeformte
Heckklappe reduzieren den Auftrieb speziell im Bereich
oberhalb von 200 km/h.
Facelift des 350Z
Ab 2006 wurde der Nissan 350Z das erste mal ein
Facelifting unterzogen. Die hauptsächlichen Änderungen
sind der neu gestaltete Stoßfänger, einen neuen
Kühlergrill mit zwei statt zuvor drei Querstreben, sowie
modifizierte Seitenreflektoren, die LED-Rückleuchten und
Bi-Xenon-Scheinwerfer, sowie polierte
18-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünfstern-Design. Der
Innenraum wurde optisch durch mehr Aluminiumoptik
aufgewertet. Der Motor bleibt weiterhin ein VQ35DE,
dessen Leistung jedoch auf 221 kW (301 PS) bei 6400/min
gesteigert wurde.
2007 bekam der 350Z abermals ein Facelift, hier sind
statt der bisherigen zwei Sicken auf der Motorhaube nur
noch Eine zu finden. Das Design der Motorhaube erinnert
nun an den Nissan 240Z. Diese Veränderung war aufgrund
des neuen Ansaugtraktes notwendig, welche im
Zusammenhang mit der Einführung des neuen VQ35HR-Motors
steht. Der neue Motor leistet 230 kW / 313 PS und das
maximale Drehmoment liegt bei 358 Nm. Die
Höchstgeschwindigkeit wird ebenfalls bei 250 km/h
abgeregelt, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h
schafft der 350Z jetzt in 5,7 s.
Den Nissan 350 Z gibt es seit März 2005 auch als
Roadster
Mit der Roadster-Version des 350Z hat Nissan die
Faszination der Baureihe in eine neue Dimension gehoben.
Wer den Fahrspaß des geschlossenen Modells mit der
zusätzlichen Genusskomponente des Offenfahrens
kombinieren will, findet in diesem Auto das Beste aus
beiden Z-Welten vereint.
| Kernelement des 350Z Roadster ist sein halbautomatisches
Soft-Top. Über einen zentralen Klappgriff wird das
Verdeck zunächst vom Scheibenrahmen gelöst. Dann lässt
es sich auf Knopfdruck in 20 Sekunden komplett öffnen
und genauso schnell auch wieder schließen.
Zusammengefaltet verschwindet das Dach vollständig unter
einer – ebenfalls elektrisch gesteuerten –
Kunststoffabdeckung. Nun rücken die beiden
Überrollbügel, zwei aerodynamisch optimierte,
skulpturartige Höcker und ein fest zwischen diesen
Bügeln angebrachtes Glas-Windschott mit eingeprägtem
“Z-Logo” ins Blickfeld. |
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Nissan 350Z Roadster |
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Ist das Dach wieder aufgespannt, sorgt eine Verriegelung
an gleich drei Stellen – rechts, links und in der Mitte
des Frontscheibenrahmens – für eine besonders sichere
Fixierung. Eine beheizbare Heckscheibe aus Glas
garantiert zu allen Jahreszeiten gute Sicht nach hinten.
Bis auf das rund 110 Kilo höhere Gewicht - bedingt durch
Karosserieversteifungen und die serienmäßige elektrische
Sitzeinstellung - entspricht der Roadster mechanisch
exakt dem Coupé. Auch hier schickt der
3,5-Liter-V6-Motor mit in jüngster Ausführung 230 kW/313
PS seine Kraft über ein manuelles Sechsganggetriebe und
eine Kohlefaserverstärkte Kardanwelle an die
Hinterachse. Zugunsten einer möglichst guten
Achslastverteilung hat Nissan den komplett aus Aluminium
gefertigten Sechszylinder so weit wie möglich nach
hinten gerückt – eine Position, die unter Ingenieuren
als “Front-/ Mittelmotorbauweise” bekannt ist.
Das Vierventil-Triebwerk hat vier obenliegende
Nockenwellen und wird von einer variablen
Nockenwellenverstellung unterstützt – so ist auch dank
maximal 358 Nm Drehmoment immer für genügend “Dampf”
gesorgt. Der speziell getunte Auspuffsound klingt wie
Musik in den Ohren von Cabrio-Fans. Aber nicht nur
akustisch, sondern auch auf der Uhr beeindruckt der
Nissan: Aus dem Stand sind 100 km/h nach 6,1 (zuvor:
6,3) Sekunden erreicht, die Höchstgeschwindigkeit
beträgt elektronisch abgeregelte 250 km/h. |
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Modell bis 2006
- Motor: 3,5-l-V6-Ottomotor (3498 cm³, VQ35DE) mit
Benzineinspritzung ohne Aufladung
- Leistung: 206 kW (280 PS) bei 6200 min-1
- Drehmoment: 363 Nm bei 4800 min-1
- Beschleunigung: von 0–100 km/h: 5,9 s
Modell bis 2007
- Motor: 3,5-l-V6-Ottomotor (VQ35DE) mit
Benzineinspritzung ohne Aufladung
- Leistung: 221 kW (301 PS) bei 6400/min
- Beschleunigung: von 0–100 km/h: 5,8 s
Modell ab 2007
- Motor: 3,5-l-V6-Ottomotor (VQ35DE) mit
Benzineinspritzung ohne Aufladung
- Leistung: 230 kW (313 PS) bei 6800/min
- Drehmoment: 358 Nm bei 4800 min-1
- Beschleunigung: von 0–100 km/h: 5,7 s
weitere Daten:
- Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, elektronisch
abgeregelt
- Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h, elektronisch
abgeregelt
- 6-Gang-Schaltgetriebe, hydraulisch geschaltet
- Maße (Länge, Breite, Höhe): 4315 mm, 1815 mm,
1315 mm
- Gewicht: 1529−1635 kg
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Nissan-Bilder:
Nissan
350 Z |
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Der Nissan 350 Z
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