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In den Jahren 1964–2002 wurde der Nissan (Silvia) 200SX
in vielen Varianten auf den Markt gebracht.
| Der Nissan Silvia
CSP311 erschien zum ersten Mal im September 1964
auf der Autoausstellung in Tokio und er war nur
mit einem Ottomotor mit 1,6 l und 71 kW
käuflich. Es waren nur 554 Exemplare gebaut. Die
meisten Fahrzeuge sind in Japan geblieben, aber
49 Stücke wurden nach Australien geliefert und
weitere 10 in andere Länder. Wegen der
limitierten Produktionszahlen und langwieriger
Konstruktionsmethode war jedes Auto
qualitätsvoll und einzigartig. Der Kaufpreis des
Autos war fast doppelt so hoch wie die des
folgenden Modells. Die Herstellung endigte 1968. |
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Nissan Sylvia CSP311, Bj. 1964
Photo:
天然ガス |
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Das folgende Modell S10 wurde in den Jahren 1968-1974
hergestellt. Er war der erste Silvia der S Baureihe. Er
hatte herkömmlichere Linien als ähnliche Offerten von
Rivalen Mazda Capella und Toyota Celica. Er wurde in
Japan mit einem L18B-Motor ausgestattet. Auf dem
nordamerikanischen Markt erschien ein Modell mit einem
L20B-Motor, welches mit anderen Stoßdämpfern ausgerüstet
wurde und den Namen 200SX erhielt. Aber dieses Modell
hatte auf beiden Märkten einen beschränkten Erfolg, da
die meisten Kunden sich für den Celica entschieden.
Eine Wiederholung der Silvias in den Jahren 1979-1983
als S110 wurde als ein Zweitürer-Hardtop-Coupé und ein
Dreitürer-Fließheck zur Verfügung gestellt. Das Auto war
sehr modern und mit einem Wankelmotor von Nissan
ausgerüstet. Diese Einheit war aber nicht von großer
Bedeutung. Das Modell wurde kurz nach der Erscheinung in
einer neuen Variante auf den Markt gebracht und der
Wankelmotor wurde durch Kolbenmotor (Z20/Z18) ersetzt.
Es wurde auch ein Silvia 240RS in den Jahren 1983–1985
gebaut - ein Coupé mit dem 2,4-l-DOHC-FJ24-Motor
ausgerüstet, dessen Herstellung das Ende des S110
hinauszögerte.
Der S12 wurde in
den Jahren 1984-1988 hergestellt und bekam
verschiedene Bezeichnungen und Änderungen in den
aktuellen Regionen.
In Nordamerika hieß der S12 200SX. Das Coupé
wurde mit dem CA20E ausgerüstet, während das
Fließheckmodell den CA18ET oder CA20E bekam. In
den USA stoppte Nissan 1987 die Produktion des
CA18ET beim Fließheck und brachte das
„SE“-Modell mit dem VG30E Motor auf den Markt.
Der Motor hatte 118 kW (160 PS). Der S12 hieß in
Europa Silvia, wovon es nur das Fließheckmodell
gab. Dieses Modell wurde mit dem CA18ET und in
einigen Gebieten mit dem FJ20E ausgerüstet. |
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Nissan Sylvia S12, Bj. 1984 |
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In Japan wurde der S12 auch Silvia genannt, er war da
aber sowohl als Coupé und als Fließheck zu kaufen. Diese
wurden außerdem RS und RS-X bezeichnet. Der RS wurde mit
dem FJ20E , der RS-X mit dem FJ20ET ausgerüstet. Nissan
ersetzte 1987 die FJ Motoren mit dem CA18DET-DOHC. In
Australien wurde der S12 Gazelle genannt. Er war
ebenfalls als Coupé und Fließheck auf dem Markt und
wurde mit dem CA20E ausgestattet.
Der S12 wurde vom
200SX S13 „Zenki“ 1989 abgelöst. Dieser wurde in
Deutschland (für ein japanisches Sportcoupé)
ziemlich gut verkauft. Der seit langem
eingebaute CA18DET-Motor verfügte über einen 1,8
l Hubraum, 16 Ventile, 124 kW (169 PS) mit
Turbolader und wurde in Europa, Neuseeland und
Japan auf den Markt gebracht.
In Europa wurde wiederum nur eine
Fließheck-Version als RS13 angeboten, während in
Japan und den USA auch ein Coupé mit Stufenheck
sowie ein Cabrio angeboten wurde. Ausserdem war
es noch die Silvia-Reihe ohne Klappscheinwerfer.
In Europa erhielt der 200SX 1991 ein Facelift
mit runderer Frontpartie. |
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Nissan Sylvia S13, 200 SX, Bj. 1989 |
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In USA wurde das Auto mit einem 2,4-l-Saugmotor
ausgerüstet und erhielt deshalb die Bezeichnung 240SX.
In Japan wurde die Bezeichnung auch nach dem Motor
getauft, aus diesem Grunde heißt das Auto dort 180SX.
Nissan modifizierte ab 1991 den Motor im 180SX und
rüstete den RPS13 „Kouki“ mit dem 2-Liter-Aggregat
SR20DET mit Turboaufladung aus. Diese frühe Variante des
SR20DET hatte 205 PS und wurde in Japan bis 1999 zur
Verfügung gestellt. In Europa aber wurde er bis 1994
weiter mit dem CA18DET Motor verkauft. In Europa wurde
der S13 - trotz seines kleineren Motors - jedoch stets
als 200SX bezeichnet.
Der S14 wurde gegen Ende 1993 in Japan bekannt gemacht.
Dieses Modell war kürzer, niedriger und ein bisschen
breiter als der S13. Der S14 blieb im Gegensatz zu den
anderen Märkten nur in Japan beliebt. Der S14 Silvia
bekam eine neue Variante des SR20DET mit dem größeren
Turbolader T28. Dieser hatte in Japan 220PS und der CA18
175PS.
1996 gab es auch
beim S14 ein Facelift. Er wurde mit
aggressiveren Scheinwerfern und anderen
Rücklichtern ausgestattet. Auch der Turbolader
bekam eine technische Verbesserung. Diese
aktualisierte Variante ist als Kouki S14 bekannt
oder in Europa als S14a. Dieser wurde bis 1998
hergestellt.
Von Nismo wurde ein Modell mit Namen 270R
produziert, aber von diesem Modell wurden nur 50
Stück hergestellt. |
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Nissan Sylvia S14, 200 SX, Bj. 1989 |
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Japan bekam eine neue Variante der Silvias 1999 – den
S15. Der S15 erhielt von seinem SR20DET Motor dank einem
kleinen Turbolader-Upgrade 250PS ebenfalls einem
verbesserten Motormanagement unter die Haube. Der SR20DE
(ohne Turbo) verfügte über 121 kW (165 PS). Der S15
Silvia hatte eine aggressive innere und äußere
Formgebung, ein Upgrade des Fahrwerks und des
Fahrgestells und zum ersten Mal eine manuelle
Sechsgangschaltung.
Im August 2002 endete die Herstellung des S15.
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Photos:
www.nissan.de |
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