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Mit
dem Namen NSU verbinden Autokenner Modelle, die voller
innovativer Ideen oder sehr sportlichen Fahrverhalten
stecken. Das Unternehmen, das ursprünglich Fahrräder
herstellte und ab 1905 in Lizenzfertigung die ersten
Automobile baute, hat eine sehr belebte Geschichte, die
von Übernahmen, Verkäufen und dennoch immer wieder von
Fahrzeugen geprägt sind, die den Namen NSU in der
Automobilgeschichte erhalten haben. Das erfolgreichste Modell der Neckarsulmer ist
zweifelsohne der Prinz, mit dem im Jahr 1958 die
Nachkriegsproduktion von Automobilen bei NSU wieder
gestartet wurde. Der Urprinz, ein viersitziger
Kleinwagen mit 600 ccm Motor und 20 PS passt 1958 genau
in die Situation der Mobilisierung der Deutschen. Ein
"echtes Auto" für vier Personen und einer gefälligen
Karosserie, die dem amerikanischen Chervolet Corvair
entliehen war.
Diese Karosserieform findet sich übrigens auch beim
BMW 2000 und den
02ern wieder. Mit dem NSU 1000 gelingt
den Neckarsulmern der Sprung vom Kleinwagen in die
untere Mittelklasse. Schon der 1000er Prinz, der ab 1963
gebaut wird, überrascht durch gute Fahrleistungen. Sein
43 PS Motor ist für 135 Stundenkilometer gut, eine für
diese Autoklasse beachtliche Geschwindigkeit. Aufgrund
der kompakten Bauweise und der damit verbundenen guten
Straßenlage eignet sich der Prinz für sportlichere
Aufgaben, das erkennen auch die Neckarsulmer und bieten
den 1000er auch als TT-Modell mit einem auf 1100 ccm
aufgebohrtem Motor und einer Leistung von 55 PS an. Der
Nachfrage entsprechend folgte der 1000 TTS mit 70 PS,
der seinem Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit von 160
Stundenkilometern ermöglichte. Das war zu Zeiten, als
ein VW Käfer seine Passagiere noch mit 34 PS vorantrieb,
eine wirklich gewaltige Leistungsausbeute, die
seinerzeit ansonsten Fahrzeugen ab der oberen
Mittelklasse vorbehalten war.
Die konsequente Weiterentwicklung des sportlichen
Prinzen führte 1967 zum 1200 TTS, der motortechnisch
auch die Spitze dieser Modellreihe präsentiert. Für den
Rennsport ließen sich aus dem Motor mit wenigen
Änderungen 85 PS kitzeln. Diese Leistung bescherte dem
Powerprinzen regelmäßige Treppchenplätze im Rallyesport.
Das Jahr 1974 war das Ende der Prinzenzeit. 1969 wurde
NSU in den VW-Konzern integriert. Der Markenname NSU,
der neben dem Prinzen so innovative Fahrzeuge wie den
Wankel Spider und den Ro 80 zierten, wurde 1977
aufgegeben. Heute werden in Neckarsulm der Audi A 6, der
Audi RS 4 und der Audi A 8 gebaut.
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| Motor: |
Vierzylinder Reihenmotor (luftgekühlter Heckmotor) |
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| Hubraum: |
1177 ccm |
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| Getriebe: |
n.a. |
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| Kraftübertragung: |
Heckantrieb |
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| Leistung: |
51 kw / 70 PS |
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| Drehmoment: |
n.a. |
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| Vmax: |
n.a. |
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| 0-100 km/h: |
160 km/h |
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Abmessungen: |
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| Länge: |
n.a. |
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Breite: |
n.a. |
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Höhe: |
n.a. |
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| Gewicht: |
690 Kg |
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| Baujahr: |
1958 - 1962 |
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Auto-Bilder:NSU
1000 TT (Prinz) |
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