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Wer
berühmte Eltern hat, braucht sich um seine eigenen
Bekanntheit nicht groß zu sorgen, selbst wenn die
Verfügbarkeit auf dem Markt gleich Null ist.
Nur zweimal wurde der Rennwagen 300 SLS gebaut,
basierend auf dem MB 300 SL Roadster, der ebenfalls 1957
vorgestellt wurde. Das Kürzel SLS – Super Leicht
Sport - sagt bereits alles über den seriennahen
Super-Sportwagen der fünfziger Jahre aus. Der 300 SLS
basiert auf dem 300 SL und wurde ursprünglich für die
amerikanische Sportwagen-Meisterschaft entworfen. Neben
dem überlegenen, 240 PS starken Aluminium-Motor und
einem speziellen Rennfahrwerk überzeugt beim 300 SLS vor
allem die konsequente Leichtbauweise.
Gewinn der amerikanischen
Sportwagen-Meisterschaft auf 300 SLS
Speziell für die amerikanischen
Sportwagen-Meisterschaft entstand 1957 der
Mercedes-Benz 300 SLS. Er basierte auf dem
Serien-Sportwagen 300 SL, war jedoch dank des auf
970 Kilogramm reduzierten Gewichts und der von 215
auf 235 PS angehobenen Motorleistung zu einem sehr
konkurrenzfähigen Fahrzeug geworden. Dem Amerikaner
Paul O'Shea sicherte der SLS den dritten Titelgewinn
in Folge, nach zwei Siegen auf 300 SL Coupé in den
Jahren 1955 und 1956.
Die Tatsache, dass es nur zwei 300 SLS gab und diese
beiden Wagen nie wieder aufgetaucht sind, bescherte
einigen Roadstern ein eher unrühmliches Ende. Sie
dienten als Basis für weitere 300 SLS. Die heute
exisitierenden Fahrzeuge vom Typ SLS sind modifizierte
Serienroadster in der gleichen Konfiguration, wie
Mercedes - Benz damals die Wägen gebaut hatte.
Am bekanntesten wurde der Porter SLS Special, der Porter
Special ist auf einer Flügeltürer Basis aufgebaut, den
der US Rennfahrer Chuck Porter umbaute.
Mit freundlicher Unterstützung
Hans Kleissl (Vorstand vom 300 SL Club)
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