S-Klasse Baureihe 116
(1972 bis 1980)
-
Erstmals
offiziell "S-Klasse" genannt
- Antiblockiersystem (ABS)
ab 1978
- Größter
Nachkriegs-Personenwagenmotor
mit 6,9 Liter Hubraum im 450
SEL 6.9
-
Doppelquerlenker-Vorderachse
aus dem Erprobungsfahrzeug C
111
- Kraftstofftank
kollisionsgeschützt über
Hinterachse eingebaut
- Sicherheits-Innenraum
- Erste
Oberklasse-Limousine mit
Dieselmotor (300 SD)
Die erstmals offiziell so
genannte „Mercedes-Benz
S-Klasse“ – interne Bezeichnung
W 116 – löst die Baureihe W
108/109 ab und umfasst zunächst
die Typen 280 S, 280 SE und 350
SE. Eine bemerkenswerte
technische Neuerung, die in
Serie erstmals bei den
Limousinen der Baureihe W 116
verwirklicht wird, ist die beim
C 111 erprobte
Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung
mit Lenkrollradius Null und
Bremsnick-Abstützung; sie
ermöglicht eine weitere
Verbesserung der
Fahreigenschaften. Im Mai 1975
wird der Typ 450 SEL 6.9 als
neues Spitzenmodell der Baureihe
präsentiert. Eine technische
Innovation von
richtungsweisender Bedeutung
wird ab Herbst 1978 weltexklusiv
in den S-Klasse-Limousinen der
Baureihe W 116 angeboten: das
Anti-Blockier-System (ABS), das
die uneingeschränkte
Lenkfähigkeit des Fahrzeugs auch
bei einer Vollbremsung
garantiert.
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S-Klasse Baureihe 126 (1979 bis
1991)
-
Neues
Sicherheitskonzept, erfüllt
weltweit als erstes
Serienfahrzeug das Kriterium
des asymmetrischen
Frontaufpralls (off-set
crash)
- Fahrer-Airbag und
Gurtstraffer ab 1981
- Beifahrer-Airbag ab 1985
- Dreipunktgurte auf der
Rückbank
- Automatisches
Sperrdifferenzial
-
Antriebs-Schlupf-Regelung
(ASR)
- Die bis heute
erfolgreichste Mercedes-Benz
Limousine der Oberklasse
Im September 1979 präsentiert
Mercedes-Benz auf der IAA in
Frankfurt eine neue Generation
der S-Klasse. Die Karosserie ist
nach neuesten Erkenntnissen der
Sicherheitsforschung aufgebaut.
Dank neuer
Konstruktionsprinzipien
übersteht die Fahrgastzelle nun
auch einen versetzten
Frontalaufprall – den so
genannten „offset crash“ – bei
einer Kollisionsgeschwindigkeit
von 55 km/h unbeschadet. Ab 1981
ist bereits der Airbag für den
Fahrer erhältlich, mit der
Modellpflege 1985 auch für den
Beifahrer. Gleichzeitig wird
1985 die Motorenpalette
umstrukturiert. Die
spektakulärste Neuheit stellt
ein 5,6-Liter-Achtzylinder dar,
der eine Leistung von 200 kW
(272 PS) mobilisiert. Außerdem
sind alle Modelle der Baureihe W
126 nun mit 15 Zoll-Rädern und
dementsprechend größeren Bremsen
ausgerüstet. Insgesamt verlassen
innerhalb des 12jährigen
Produktionszeitraums 818 036
Limousinen die Produktionshallen
in Sindelfingen. Damit ist der
126er die erfolgreichste
Oberklasse-Baureihe in der
Geschichte des Unternehmens.
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S-Klasse Baureihe 140
(1991 bis 1998)
-
Elektronisches
Stabilitäts-Programm (ESP)
- Bremsassistent (BAS)
- Adaptives Dämpfersystem
(ADS)
- Vorderachsfahrschemel
- Doppel-Isolierverglasung
- Parameterlenkung mit
geschwindigkeitsabhängigem
Lenkmoment
- Gurtsystem mit
automatischer
Höhenverstellung
- Sidebags
- Erster Mercedes-Benz
Zwölfzylinder-Pkw-Serienmotor,
bis dahin der stärkste
Pkw-Motor der Marke
Im März 1991 stellt das
Unternehmen auf dem Genfer
Automobil-Salon die S-Klasse der
Baureihe W 140 vor. Als
Vorderradaufhängung fungiert
eine neu entwickelte
Doppelquerlenker-Vorderachse,
die auf einem Fahrschemel
montiert ist, um eine
Entkoppelung der Karosserie von
hör- und spürbaren Schwingungen
zu erzielen. Einen wesentlichen
Beitrag zur Komfortverbesserung
leisten außerdem die erstmals in
einer Pkw-Baureihe eingesetzten
Isolierglasscheiben. Eine
völlige Neukonstruktion ist der
6,0-Liter-V12-Motor, nicht nur
der erste serienmäßig
produzierte Pkw-Zwölfzylinder
von Mercedes-Benz, sondern mit
einer Nennleistung von 300 kW
(408 PS) zugleich der damals
leistungsstärkste Mercedes-Benz
Pkw-Motor. Im Juni 1993 werden
die Typenbezeichnungen geändert;
das „S“ ist nun der
dreistelligen Zahl
vorangestellt. Auf dem Genfer
Salon im März 1994 präsentieren
sich die Limousinen der S-Klasse
stilistisch dezent überarbeitet.
Seit Dezember 1996 können die
mit Automatikgetriebe bestückten
Typen S 280 und S 320 auch mit
dem Fahrdynamik-System ESP
ausgestattet werden.
Gleichzeitig kommt als
Weltneuheit eine weitere
Innovation zum Einsatz, der
Bremsassistent. Die größte
S-Klasse aller Zeiten hat es,
insbesondere zu Beginn Ihrer
Karriere und vor allem in
Deutschland, trotz ihrer
unbestrittenen Qualitäten nie
leicht. Dennoch werden bis
September 1998 insgesamt 406 532
Limousinen der Baureihe W 140
hergestellt, davon 28 101
Einheiten mit Dieselmotor.
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S-Klasse Baureihe 220
(1998 bis 2005)
-
Gurtstraffer
und Gurtkraftbegrenzer im
Fond
- Automatische
Kindersitz-Erkennung
- Fenster-Airbag
- Insassenschutzsystem
Pre-Safe
- Abstandsregel-Tempomat
Distronic
- Automatische
Zylinderabschaltung
- Luftwiderstandsbeiwert
von cW = 0,27
- Schlüsselloses
Zugangssystem Keyless-Go
- Luftfederung mit
adaptivem Dämpfersystem
Airmatic serienmäßig
- Seinerzeit weltweit
stärkster Pkw-Dieselmotor im
S 400 CDI
Mit der S-Klasse Limousine
der Baureihe 220, vorgestellt
auf dem Pariser Automobil-Salon
im September 1998, erreicht die
mehr als fünf Jahre zuvor
eingeleitete Mercedes-Benz
Produktoffensive einen neuen
Höhepunkt. Über 30
Neuentwicklungen machen die
S-Klasse von Mercedes-Benz
wieder einmal zum Trendsetter
für die gesamte Pkw-Technik.
Dazu zählen die automatische
Zylinderabschaltung, die den
Achtzylinder des S 500 zeitweise
zum Vierzylinder verwandelt, der
Abstandsregel-Tempomat Distronic
und das vorbeugende
Insassenschutzsystem Pre-Safe
(vorgestellt 2001), mit dem
Mercedes-Benz in eine neue Ära
der Automobilsicherheit startet.
Die Produktion der Baureihe W
220 läuft im Herbst 2005 aus.
Sie macht der Baureihe W 221
Platz, die erneut Maßstäbe
setzen wird – der S-Klasse von
Mercedes-Benz angemessen.
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S-Klasse Baureihe 221
(2005 - heute)
-
ADAPTIVE
BRAKE mit Zusatzfunktionen
- Adaptives Bremslicht
- Brems-Assistent PLUS mit Radarsensorik
- COMAND mit COMAND-Controller
- Crashaktive Komfort-Kopfstützen
- DISTRONIC PLUS
- Fahrdynamischer Multikontursitz mit neuer
Massagefunktion
- Nachtsicht-Assistent auf Basis der
Infrarottechnik
- Panorama-Schiebedach (für Langversion)
- PRE-SAFE® der zweiten Generation
- Rückfahrkamera
Mercedes-Benz präsentierte erstmalig auf der IAA
im September 2005 die neue S-Klasse den W221 im
Herbst 2005 angeboten wurde. Ebenso wie bei ihren
Vorgängern gehen auch in der neuen S-Klasse
technische Innovationen in Serie, die das
Mercedes-Topmodell zum Vorbild für die gesamte
Pkw-Entwicklung machen. Bahnbrechende Sicherheit und
höchster Fahrzeugkomfort sind weiterhin die
herausragenden Markenzeichen der S-Klasse. Darüber
hinaus setzt die neue Limousine durch ihr agiles
Handling Maßstäbe in puncto Fahrdynamik und bietet
auch mit neuen, leistungsstärkeren Motoren noch mehr
Fahrspaß. Die neue S-Klasse löst ein Vorgängermodell
ab, das weltweit die Nummer eins der Oberklasse ist
und seit 1998 rund 485 000 Mal produziert wurde.
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