|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
Der
Mercedes-Benz SLS AMG (C197) ist ein
Sportwagen von Mercedes Benz! Der SLS wird
von Mercedes-AMG (gehört zu 100 Prozent zur
Daimler AG) gebaut und ist das erste
eigenständig entwickeltes Fahrzeug der
Performance-Marke! Beim Design orientiert
sich der SLS-AMG an dem legendären
Mercedes-Benz 300 SL, dies ist nicht nur an
den die markanten Flügeltüren zu erkennen.
Die lange Motorhaube des Mercedes SLS-AMG,
sowie das flache und weit hinten
positionierte Greenhouse und das kurze Heck
erinnern doch stark an dem
Mercedes-Benz 300
SL Flügeltürer, der von 1954-1957 gebaut
wurde.
Weiter Merkmale sind der breite
Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern
und der flügelförmigen Querfinne sowie die
Finnen auf der Motorhaube und an den
Fahrzeugflanken.
Auch das Kürzel SLS wurde schon mal
(1957) von einen Mercedes getragen und
bedeutet "Super Leicht Sport", allerdings
hatte die damalige Version kein Dach, der
Mercedes-Benz SLS
basiert auf dem Flügeltürer 300 SL und wurde
nur zu Rennzwecken entworfen! |
|
|
Karosserie
Der völlig neu entwickelte Rohbau des Mercedes
SLS-AMG besteht aus einem Aluminium-Spaceframe. Die
Eigenschaften der Konstruktion sind zum Einem die
hohe Festigkeit des Materials und zum anderen das
Gewichtsersparnis gegenüber der traditionellen
Stahlbauweise. Die großen, weit auseinander
liegenden Querschnitte dieser Aluminium-Profile
gewährleisten hohe Widerstandsmomente und sichern so
die gewünschte direkte Übertragung von Antriebs-,
Brems- und Fahrwerkkräften. Unerwünschte
Elastizitäten werden durch die Struktur verringert;
das Fahrzeug reagiert steif, nahezu verwindungsfrei
und direkt. Der gewichtsoptimierte
Aluminium-Spaceframe besteht zu 45 Prozent aus
Aluminium-Profilen, zu 31 Prozent aus
Aluminium-Blech, zu 20 Prozent aus Aluminium-Guss
und zu 4 Prozent aus Stahl. Zur weiteren Steigerung
der Insassensicherheit kommt in den A-Säulen
ultrahochfester, warm umgeformter Stahl zum Einsatz.
Das Rohbaugewicht beträgt 241 Kilogramm – bezogen
auf die Höchstleistung von 420 kW/571 PS ein
absoluter Spitzenwert im Supersportwagen-Segment. In
Relation zum DIN-Leergewicht von 1620 Kilogramm
ergibt sich ein überaus attraktives Leistungsgewicht
von 2,84 Kilogramm pro PS.
Das gesamte Fahrzeugkonzept ist so konzipiert,
dass ein möglichst tiefer Schwerpunkt erreicht wird.
Dies gilt sowohl für die tiefe Anbindung des
Antriebsstrangs und der Achsen als auch der
steifigkeitsrelevanten Rohbaustruktur. Beispiele
hierfür sind die biege- und momentensteifen
Verbindungen des Vorder- und Hinterwagens mit der
Sicherheitsfahrgastzelle, die konsequent über
möglichst tief liegende Kraftpfade realisiert
werden. Dies führt nicht nur zu einem tiefen
Schwerpunkt, sondern auch zu einem harmonischen und
dadurch effizienten Kraftverlauf in der
Fahrzeugstruktur.
Sicherheit
Der Aluminium-Spaceframe bildet die Basis für eine
hervorragende Passive Sicherheit. Die umfangreiche
Sicherheitsausstattung umfasst
Dreipunkt-Sicherheitsgurte, Gurtstraffer,
Gurtkraftbegrenzer und bis zu acht Airbags: adaptive
Front-Airbags, je einen Kneebag für Fahrer und
Beifahrer, zwei in den Sitzen integrierte Sidebags
und zwei Windowbags, die sich aus der Türbrüstung
entfalten.
Innenraum
Der Innenraum des Mercedes SLS erinnert mit vielen
Elementen an einem Flugzeug, das auch von den
Designern beabsichtigt ist. Die Instrumententafel
ist in Form eines kraftvollen Flügelprofils designt
und sorgt für optische Breite. Die Belüftungsdüsen
erinnern an ein Triebwerk eines Jets. Die lang
gestreckte Mittelkonsole aus mattiertem Echtmetall
und den darin integrierten Steuerelementen des AMG
DRIVE UNIT System, die dem SLS AMG Piloten ein
persönliches Fahrzeugsetup ermöglichen. Die
Bedienung des AMG SPEEDSHIFT DCT
7-Gang-Sportgetriebes übernimmt der
E-SELECT-Wählhebel, der an den Schubkraftregler
eines Jets erinnert. Trotz sportwagentypisch tiefer
Sitzposition erlauben die weit öffnenden Flügeltüren
einen bequemen Ein- und Ausstieg. Sie benötigen zum
Öffnen weniger Platz als herkömmliche Coupé-Türen
und können in einer Normgarage komplett geöffnet
werden.
Getriebe
Die Kraft gibt der von AMG entwickelte
6,3-Liter-V8-Motor über eine besonders leichte
Antriebswelle aus Carbon an die Hinterachse weiter –
ähnlich wie bei den DTM C-Klasse Renntourenwagen.
Das neu entwickelte Doppelkupplungsgetriebe findet
seinen Platz an der Hinterachse (Transaxle-Prinzip)
und ist über eine „Torque Tube“ fest mit dem
Motorgehäuse verbunden. In der Torque Tube (engl. „Torque“
= Drehmoment, „Tube“ = Röhre) rotiert eine
Carbonwelle mit Motordrehzahl. Die Vorteile dieser
aufwendigen Lösung liegen in der starren Verbindung
zwischen Motor und Getriebe und der damit optimalen
Abstützung der entstehenden Kräfte und Momente.
Das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe zeichnet
sich durch schnelle Schaltvorgänge praktisch ohne
Zugkraftunterbrechung aus – minimal sind 100
Millisekunden möglich. Dem Fahrer stehen vier
unterschiedliche Fahrprogramme zur Verfügung: Das
verbrauchsoptimierte „C“ (Controlled Efficiency)
sowie „S“ (Sport), „S+“ (Sport plus) und „M“
(Manuell). In den Fahrprogrammen Sport, Sport plus
sowie Manuell ist die automatische
Zwischengasfunktion aktiv; alle Modi lassen sich
bequem via Drehregler in der AMG DRIVE UNIT
bedienen. Die RACE START-Funktion ermöglicht eine
optimale Traktion – ebenso wie die mechanische
Differenzialsperre; sie ist in das kompakte
Getriebegehäuse integriert.
Fahrwerk & Handling
| Der
Frontmittelmotor plus Transaxle-Anordnung
sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung von
47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten. Die
Einbauposition des Motors hinter der
Vorderachse sorgen für eine gute Fahrdynamik
mit präzisem Einlenkverhalten, einer
erstklassiger Agilität und geringerer
Massenträgheit bei spontanen
Richtungswechseln sowie einer guten
Traktion. Alle vier Räder werden an
doppelten Dreiecksquerlenkern mit Spurstange
geführt, die Technik wurde aus Motorsport
adaptiert. Bei einer Doppelquerlenker-Achse
sind Radführungs- und Federungsfunktion
voneinander getrennt, die
Feder-/Dämpferbeine stützen sich auf dem |
|

Auch auf der Rennstrecke
ein Überflieger |
|
unteren Querlenker ab. Das Doppelquerlenker-Konzept mit
seiner hohen Sturz- und Spursteifigkeit führt das
Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in
eindeutiger Weise und gibt dem Fahrer besten
gefühlten Fahrbahnkontakt im Grenzbereich.
Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an
Vorder- und Hinterachse bestehen komplett aus
geschmiedetem Aluminium – was zu einer erheblichen
Reduzierung der ungefederten Massen führt; dadurch
verbessert sich das Ansprechverhalten der Federung
spürbar. Der lange Radstand von 2680 Millimetern hat
nicht nur einen stabilen Geradeauslauf, sondern auch
eine niedrige Radlastverschiebung zur Folge, was die
Tendenz zum Nicken des Fahrzeugs beim Beschleunigen
und Verzögern deutlich verringert. Die breite
Spurweite – vorn 1682, hinten 1653 Millimeter –
sorgt für eine geringere Radlastverlagerung vom
kurveninneren zum kurvenäußeren Rad, wodurch die
Reifen mehr Grip erhalten.
Der Einbau des Lenkgetriebes vor dem Motor auf
dem Integralträger ermöglicht eine besonders tiefe
Motorposition. Serienmäßig verfügt der Mercedes SLS
AMG Flügeltürer über ein 3-Stufen-ESP®, der Fahrer
kann durch Tastendruck die drei Modi „ESP ON“, „ESP
SPORT“ und „ESP OFF“ wählen. Auch im „ESP OFF“-Modus
stehen beim Betätigen des Bremspedals wieder alle
Funktionen des ESP® zur Verfügung. In allen drei
ESPÒ-Modi erfolgt eine Kontrolle des
Antriebsschlupfes. Bei beginnendem Durchdrehen eines
Antriebsrades wird durch den gezielten
Bremseneingriff eine deutliche Traktionsverbesserung
erzielt – speziell im Zusammenspiel mit der
serienmäßigen mechanischen
Lamellen-Differenzialsperre. So kann die
Motorleistung bei besonders dynamischer Fahrweise
noch besser auf die Straße übertragen werden.
Leistung
| Als Herz des Mercedes SLS AMG dient ein
weiterentwickelter leistungsstarker
Achtzylindermotor von Mercedes-AMG. Der intern M159
genannte V8-Hochdrehzahlmotor mit einem Hubraum von
6208 Kubikzentimetern wurde gegenüber dem
M156-Basistriebwerk komplett überarbeitet und zeigt
die typischen Merkmale leistungsstarker Rennmotoren.
Der V8-Motor entwickelt eine Leistung von 571 PS bei
6800/min und in Verbindung mit seinem relativ
geringen Fahrzeuggewicht von 1620 kg macht es den
Flügeltürer damit zu einem der stärksten Sportwagen
in seinem Segment. Mit einem
Leistungsgewicht von 2,84 kg pro PS und
einem |
|

6.3 Liter V8 Triebwerk mit
420 kW/571 PS |
|
maximale Drehmoment von 650 Newtonmetern bei
4750 Umdrehungen erreicht er eine Beschleunigung von
Null auf 100 km/h in 3,8 Sekunden, die
Höchstgeschwindigkeit beträgt 317 km/h (elektronisch
begrenzt).
Aufwendige Katalysatortechnik ermöglicht die
Erfüllung aktueller und zukünftiger Abgasgrenzwerte
wie EU 5, LEV 2 und ULEV. Der Mercedes SLS AMG wird
mit einem Kraftstoffverbrauch von 13,2 Litern je 100
Kilometer (kombiniert) angegeben, was bei dieser
Leistung durchaus als sehr sparsam betrachtet werden
muss.
Verkauf für SLS AMG in Deutschland startet
am 16. November 2009
Der SLS AMG kann ab dem 16. November 2009 bei den
deutschen Niederlassungen und Vertriebspartnern der
Marke Mercedes-Benz bestellt werden. Der
Verkaufspreis beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 %
MwSt.); die Markteinführung beginnt im Frühjahr
2010. |
|
|
|
|
|
|
| |
|
| Motor: |
V8-Motor
Frontmittelmotor |
| |
|
| Hubraum: |
6208 ccm |
| |
|
| Getriebe: |
7 Gang Automatik |
| |
|
| Kraftübertragung: |
Heckantrieb |
| |
|
| Leistung: |
420 kW / 571 PS |
| |
|
| Drehmoment: |
650 Nm |
| |
|
| Vmax: |
315 Km/h |
| |
|
| 0-100 km/h: |
3,8 sec. |
| |
|
| Gewicht: |
1620 kg |
| |
|
| voraussichtliches
Erscheinungsdatum: |
Frühjahr 2010 |
| |
|
| Neupreis: (bei Markteinführung) |
rund 177.000 Euro |
| |
| |
|
|
| |
|
|
|
|
»
weitere Bilder vom Meredes SLS AMG
lesen sie auch:
»
Mercedes-Benz 300
SL Flügeltürer
»
Mercedes Benz 300 SLS von 1957 |
| |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|