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Mercedes-Benz Baureihe W 123 (Bauzeit von 1975
bis 1985)
1976 eröffnet die Baureihe 123 eine neue Ära in der
mittleren Baureihe von Mercedes-Benz. Der Limousine
folgen 1977 ein Coupé, eine Limousine mit langem
Radstand und erstmals auch ein serienmäßiges
T-Modell. Im ersten Jahr sind zunächst die Typen
200, 230, 250, 280 und 280 E sowie 200 D, 220 D, 240
D und 300 D zu haben. Die Leistung der verschiedenen
Modelle steigt durch technische Weiterentwicklung
während der Laufzeit der Baureihe. Außerdem erhält
der Typ 200 im Jahr 1980 einen neuen Motor (M 102),
und die Typen 230 E (1980) sowie 300 D Turbodiesel
(1981) kommen ins Programm.
Die Baureihe 123 unterstreicht mit
ihrer Vielfalt der Karosserieformen
ihre Rolle als eigenständige |
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Coupé, Limousine und
T-Modell der Mercedes-Benz
Baureihe 123 (1975 bis 1985)
im Gruppenbild |
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Modellfamilie innerhalb des Personenwagenprogramms
von Mercedes-Benz: Neben Limousine und Limousine mit
langem Radstand treten das sportlich geschnittene
Coupé (C 123) und vor allem die elegante
Kombinations-Limousine T-Modell (S 123). Mit dem
T-Modell setzt Mercedes-Benz Maßstäbe für den Kombi
als familientaugliches Lifestyle- und Freizeitauto.
Im T-Modell führt Mercedes-Benz 1980 auch erstmals
in Deutschland einen Personenwagen mit aufgeladenem
Dieselmotor ein. Der 300 TD Turbodiesel hat den
gleichen Motor wie die Limousine 300 D Turbodiesel
und das Coupé 300 CD Turbodiesel, die beide
ausschließlich für den US-Markt gebaut werden.
Technischen Highlights
-
Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung mit
Lenkrollradius Null
- Sicherheitslenksäule mit Wellrohr nach Béla
Barényi
- T-Modell mit automatischer
hydropneumatischer Niveauregulierung
- 300 TD Turbodiesel (1980) ist der erste
Personenwagen mit aufgeladenem Dieselmotor auf
dem deutschen Markt
- Versuche mit alternativen Antrieben wie
Wasserstoff, Elektromotor und Flüssiggas
Produktionszahlen:
Von der Baureihe 123 wurden insgesamt 2.696.914
Einheiten produziert
Mercedes-Benz Baureihe W 124 (Bauzeit von 1984
bis 1996)
Die 1984 vorgestellte Baureihe 124 ist die erste
Fahrzeugfamilie von Mercedes-Benz, die den Namen
E-Klasse trägt. Beim Debüt folgt die
Typenbezeichnung jedoch noch dem klassischen Muster.
Ästhetisch und technisch lehnt sich der W 124 durch
seine sachlich-sportliche Linienführung und die
Karosserie mit hochfesten Stahlblechen an die
Kompaktklasse W 201 an.
Zunächst bietet Mercedes-Benz die
neue Baureihe mit den Typen 200, 230
E, 260 E und 300 E sowie 200 D, 250
D und 300 D an, der 200 E wird als
Exportmodell gebaut. Zahlreiche
weitere Typen folgen, Spitzenmodelle
sind der 500 E (später E 500) und E
60 AMG. Die Modellpalette der
Baureihe 124 wird durch verschiedene
Karosserievarianten (Coupé,
T-Modell, Cabriolet und Limousine
mit langem Radstand) erweitert,
außerdem führt |
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Mercedes-Benz Limousine,
Coupé und T-Modell -
Baureihe 124 (1984 bis 1996) |
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Mercedes-Benz in der Baureihe 124 den
Vierradantrieb 4MATIC ein.
Zum Juni 1993 wird die zum zweiten Mal überarbeitete
Baureihe mit neuem Namen präsentiert: Die
Fahrzeugfamilie heißt nun E-Klasse, analog zur
S-Klasse und C-Klasse. Die Kennzeichnung der
einzelnen Typen besteht aus einem E und der
dreistelligen Ziffernfolge, die den Hubraum angibt.
Ergänzt wird dieses Kürzel je nach Motorisierung
durch Zusätze wie „Diesel“. Die verschiedenen
Karosserieformen sind dagegen nicht mehr Teil des
Fahrzeugnamens.
Technischen Highlights
-
Hubgesteuerter
Panorama-Scheibenwischer mit weltweit größtem
Wischerfeld eines Pkw
- Dämpferbein-Vorderachse mit
Bremsnick-Abstützung und Raumlenker-Hinterachse
- Automatisch schaltender Vierradantrieb
4MATIC
Produktionszahlen:
Von der Baureihe 124 wurden insgesamt 2.555.861
Einheiten produziert
Mercedes-Benz Baureihe W 210 (1995 bis 2003)
Das Debüt der neue E-Klasse der Baureihe 210 macht
1995 bereits optisch einen guten Eindruck: Die neue
mittlere Baureihe von Mercedes-Benz schaut mit vier
Augen in die Welt. Diesem frischen Antlitz, das
umgehend den Designpreis „red dot“ erhält,
entsprechen Technik und Ausstattung.
Zahlreiche
technische Highlights vom Elektronischen
Traktionssystem ETS bis zum Gurtkraftbegrenzer
gehören zur Serienausstattung. Erstmals gibt es in
der E-Klasse die Auswahl zwischen drei
Ausstattungs-Lines (CLASSIC, ELEGANCE, AVANTGARDE). |
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Mercedes-Benz Baureihe W 210 |
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Der W 210 geht mit den Typen E 200, E 230, E 280, E
320 und E 420 sowie E 220 Diesel, E 290 Turbodiesel
und E 300 Diesel an den Start. In den Folgejahren
ergänzen weitere Modelle die Typenpalette der
Baureihe – darunter auch die leistungsstarken
Modelle E 50 AMG (1995) und E 55 AMG (1997), der
innovative E 220 CDI (1998) und der traditionsreiche
E 200 Kompressor (2000).
Als echtes Raumwunder punktet in dieser Baureihe
einmal mehr das T-Modell (S 210), dessen Ladevolumen
gegenüber dem Vorgänger um 70 Liter wächst.
Gleichzeitig haben die Ingenieure die passive
Sicherheit des T-Modells weiter verbessert. Auch
Limousinen mit langem Radstand, Fahrgestelle für
Sonderaufbauten und – erstmals in der Geschichte der
mittleren Baureihe – Sonderschutzfahrzeuge gehören
zur Modellpalette der Baureihe 210.
Technischen Highlights
-
Elektronisches
Traktionssystem (ETS)
- Dieselmotor mit Direkteinspritzung,
Abgas-Turbolader und Ladeluftkühlung im E 290
Turbodiesel
- 1997: Neue Generation der 4MATIC als
permanenter Allradantrieb mit ETS
- 1998: Diesel-Einspritzmotoren mit
Common-Rail-Technik in der
E-Klasse
Mercedes-Benz Baureihe W 211 (2002 bis 2009)
Die E-Klasse der Baureihe 211 ist die achte
Generation dieses Erfolgsmodells von Mercedes-Benz.
2002 wird die Limousine vorgestellt, ihr Design
interpretiert das Vier-Augen-Gesicht des Vorgängers
neu. Die neue E-Klasse geht mit drei Ottomotoren und
zwei CDI-Typen an den Start und ist in den
Ausstattungs-Lines CLASSIC, ELEGANCE und AVANTGARDE
zu haben.
Im Fokus der zahlreichen
Innovationen stehen die Bereiche
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Die Palette der technischen
Neuerungen reicht von einer
Fahrzeugfront mit noch größeren |
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Mercedes-Benz Baureihe W 211 |
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Verformungszonen
über zweistufige Gurtkraftbegrenzer bis zum aktiven
Bi-Xenon-Kurvenlicht. Zur Serienausstattung gehören
unter anderem das elektrohydraulische Bremssystem
SBC™ und eine sensorgesteuerte
Klimatisierungsautomatik. Zur Modellpflege 2006 wird
die serienmäßige Ausstattung weiter verbessert.
Maßstäbe setzt die E-Klasse der Baureihe 211 auch im
Bereich der Antriebstechnik: 2004 stellt
Mercedes-Benz den E 200 NGT vor, seinerzeit die
stärkste Serienlimousine mit Erdgasantrieb. Und 2006
ist der E 320 BLUETEC der erste Personenwagen, in
dem Mercedes-Benz seine innovative Technik zur
Emissionsreduzierung in Dieselantrieben auf den
Markt bringt. Dem Debüt des E 320 BLUETEC in
Nordamerika folgt 2007 der E 300 BLUETEC für den
europäischen Markt, parallel erscheint der E 350 CGI
mit einem hochmodernen Benzin-Direkteinspritzmotor:
Die E-Klasse ist weiter auf dem Weg in die Zukunft.
Technischen Highlights
-
Vierlenker-Vorderachse und größtenteils aus
Aluminium hergestellte Raumlenker-Hinterachse
- elektrohydraulisch gesteuertes Bremssystem
Sensotronic Brake Control (SBC™) serienmäßig
- adaptive Front-Airbags und zweistufige
Gurtkraftbegrenzer mit automatischer
Gewichtsklassifizierung des Beifahrers
- Vierzylindermotor mit zwei Ausgleichswellen
im E 220 CDI
- TWINPULSE-System für mechanische Aufladung
im E 200 Kompressor
Mercedes-Benz Baureihe W 212 (ab 2009)
Die
Baureihe
W212 wird Ende März 2009 als Limousine,
Kombi (T-Modell), Coupé und Cabriolet auf
dem deutschen Markt erhältlich sein, sie
wurde jedoch schon am 10. Januar der
Öffentlichkeit vorgestellt. Das T-Modell
(Kombi) mit der Bezeichnung
S212 wird im
August 2009 vorgestellt und soll ab November
gemeinsam mit dem E-Klasse Cabriolet bei den
Händlern erhältlich sein. Das E-Klasse Coupé
wird erstmals im Februar gezeigt und ab Mai
dann beim den Händlern stehen.
Das neue Modell der E-Klasse bringt jede
Menge bekannte Innovationen aus der S-Klasse
mit. Das Spur-Paket der E-Klasse beinhaltet
den aus der |
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S-Klasse
bekannten Totwinkel-Assistenten und als
Neuentwicklung den Spurhalte-Assistenten,
der Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn
verhindern soll. Die bewährten
radarbasierten Assistenzsysteme, die
ebenfalls aus der S-Klasse stammen, gibt es
jetzt auf Wunsch auch Mercedes-Kunden der
E-Klasse. Der weiterentwickelte
Fernradarsensor hat eine Reichweite von 200
Metern (bisher 150 Meter) und zeichnet sich
durch eine neue Mittelbereichserfassung aus,
mit der dynamische Vorgänge, wie das
plötzliche Ausscheren vorausfahrender Autos,
noch besser detektiert werden können. Aktive
Motorhaube, sieben Airbags und PRE-SAFE®
sind dann serienmäßig in der neue E-Klasse
zu finden.
Neue Formen und markante Linien
Das raffinierte Zusammenspiel von Linien und
Flächen zählt zu den Markenzeichen des
modernen Mercedes-Designs. Große, konkav
oder konvex gestaltete Flächen werden durch
straff gezogene, klar definierte Linien
strukturiert. Dieses Gestaltungskonzept
wurde bei der
neuen E-Klasse bis ins Detail
perfektioniert. Die Linien der Seitenpartie
werden zu verbindenden Elementen, die das
gesamte Karosseriedesign - also nicht nur
die Seitenpartie, sondern auch die Front-
und Heckgestaltung - beeinflussen. Der cw-Wert liegt bei 0,25; dies ist eine
Verringerung gegenüber dem Vorgängermodell
um 0,01. Damit ist der
W212 der
windschlüpfrigste Pkw seiner Klasse.
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