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Der
Jaguar XK 120 ist ein zweisitziger Roadster, den Jaguar
1948 als Nachfolger des S.S.100 auf den Markt brachte.
Der Jaguar XK 120 OTS (Open Two Seater, so die etwas
umständliche Bezeichnung für den Roadster) hat einen
Sechszylinder-Reihenmotor mit 3442 ccm Hubraum und 160
bhp. Über ein Viergang-Getriebe mit Mittelschaltung
treibt dieser die Hinterräder an. Er verhilft dem
Roadster zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.
Dieser Motor ist der erste Jaguar-Motor mit doppelter,
oben liegender Nockenwelle (dohc), eine Konstruktion,
die bis dahin nur bei in kleinsten Serien von Hand
montierten Triebwerken gewagt wurde. Jaguar gelang
dennoch auf Anhieb ein Meisterwerk an Zuverlässigkeit
und Leistungsfähigkeit, das bis 1992 in Fahrzeugen des
Herstellers und noch länger in Militärfahrzeugen zum
Einsatz kam. Durch die schräg hängenden Ventile ergab
sich ein nahezu halbkugelförmiger Brennraum, wie er
damals für optimale Kraftentfaltung perfekt schien.
Die Scheinwerfer stehen nicht mehr einzeln, wie beim
Vorgänger, sondern wachsen aus den in die Karosserie
integrierten Kotflügeln nach vorne. Die hinteren
Radausschnitte sind mit "Spats" abgedeckt. Der XK 120
entstand als Verlegenheitslösung zur London Motor Show
im Oktober 1948, der ersten nach dem Krieg: Eigentlich
wollte Jaguar den neuen Motor im Kleid einer neuen
Hochgeschwindigkeitslimousine (dem späteren Jaguar Mark
VII) präsentieren. Die Karosserieentwicklung bei Pressed
Steel war aber noch bei weitem nicht beendet, und so kam
die Idee auf, mit dem Motor im Gewand eines schnittigen
Sportwagens einen Blickfänger auszustellen.
Zunächst war dieses Auto nur als Kleinserienfahrzeug
gedacht und wurde mit einer Aluminiumkarosse versehen,
die auf einem Eschenholzrahmen montiert war. Nachdem
sich unerwartet großes Interesse der Kundschaft an dem
Fahrzeug gezeigt hatte, war klar, dass die ursprünglich
hergestellten 240 Stück nicht ausreichen würden. Daher
erschien im April 1950 die äußerlich gleiche
Stahlblechvariante, die dann bis zur Einstellung der
Serie 1954 7373-mal hergestellt wurde.
Ab 1951 gab es den Jaguar XK 120 FHC (Fixed Head
Coupé), ein Coupé mit gleicher Motorisierung und 194
km/h Höchstgeschwindigkeit. Er wurde bis zur Einstellung
1954 2678-mal gebaut.
Ab dem gleichen Jahr bot Jaguar beide Versionen in
leistungsstärkerer 180 bhp-Maschine, umfangreicherer
Ausstattung und mit Speichenrädern (wobei sich die
"Spats" verbaten) als Jaguar XK 120 SE (S pecial
Equipment) an. Damit war eine Höchstgeschwindigkeit von
210 km/h erreichbar. Äußerlich ist der stärkere Wagen am
Doppelauspuff zu erkennen. Das SE-Paket enthielt
zusätzlich härtere Federn. Auch der SE wurde bis 1954
gebaut.
1953 kam der Jaguar XK 120 DHC (Drop Head Coupé), ein
Cabriolet mit gefüttertem Stoffdach und ebenfalls
gleicher Motorisierung, auch als SE, dazu. Es wurde nur
1 Jahr lang angeboten und 1767-mal gebaut.
Um die Maschine des XK 120 herum entstanden die
Rennfahrzeuge Jaguar XK 120 C oder Jaguar C-Type
genannt, und D-Type genannt; sie haben jedoch völlig
eigenständig konstruierte Chassis und Karosserien,
während die Motoren mit immer tiefer greifen
Modifikationen leistungsgesteigert wurden.
1954 wurde das Modell XK 120 vom Jaguar XK 140
abgelöst.
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| Motor: |
Sechszylinder |
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| Hubraum: |
3442 ccm |
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| Getriebe: |
n.a. |
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| Kraftübertragung: |
n.a. |
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| Leistung: |
132 kW / 79 PS |
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| Drehmoment: |
n.a. |
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| Vmax: |
200 km/h |
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| 0-100
km/h: |
n.a. |
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Abmessungen: |
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| Länge: |
n.a. |
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Breite: |
n.a. |
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Höhe: |
n.a. |
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| Gewicht: |
n.a. |
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| Baujahr: |
1948 bis 1954 |
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| Stückzahl: |
7.613 |
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| Neupreis: (bei
Markteinführung) |
n.a. |
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Jaguar-Bilder:Jaguar
XK 120 OTS (Roadster) |
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