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1969
wurde der frontgetriebene FIAT 128 vorgestellt. Bald war
klar, daß ein neuer Sportwagen auf seiner Basis den 850
Spider ersetzen sollte. Die Frage war nur, wie eng die
Neukonstruktion an der Familienkutsche bleiben sollte:
wollte man die Bodengruppe des 128 nur mit einer neuen
Karosserie versehen oder ein neues, innovatives Auto
konstruieren, das nur einige Teile des Viertürers besaß?
Die erste Möglichkeit war die billigere, die zweite
versprach die Fahreigenschaften eines echten Sportwagens
zu einem akzeptablen Preis.
Die Konzernspitze war geteilter Meinung. Nuccio
Bertone, der bereits den 850 gestaltet hatte,
präsentierte auf dem Turiner Autosalon 1969 den Bertone
Runabout, sein Konzept für einen Zweisitzer mit
Mittelmotor (d.h. der Motor sitzt zwischen den Achsen).
Dabei wurde der Motor des 128 verwandt. Die Besucher der
Messe waren von dem futuristischen Look beeindruckt, der
eher zu einem Rennboot als zu einem Auto zu passen
schien.
Um die wahren Absichten des Konzerns zu verschleiern,
wurde der Runabaout nicht bei FIAT, sondern auf dem
Stand von Autobianchi gezeigt, einem kleinen Ableger des
FIAT-Konzerns. Das ist auch der Grund für das
Autobianchi-Logo auf dem "Kühler".
Nach diesem erfolgreichen Debüt entschied sich FIAT,
Bertone mit dem Design eines alltagstauglichen
Sportwagens mit Mittelmotor und dem Aussehen des
Runabout zu beauftragen.
1973 waren Bertone und sein Chefdesigner Giorgio
Giugiaro fertig: das neue Auto wurde 1973 als FIAT X1/9
vorgestellt.
Modellgeschichte
Der heute etwas ungeschickt wirkende FIAT 850 sollte
ersetzt werden.
Der FIAT 128 sollte die Basis des neuen Spider sein.
Der spätere FIAT X1/9 ist klar die Weiterentwicklung des
Runabout.
Fakten über den Bertone Runabout:
Wie ein Rennboot hat der Runabout keine Handbremse,
Nummernschilder oder Rückspiegel, aber einen
magnetischen Kompass.
Er ist 3,45 m lang, die Spurweite beträgt vorne 1,283 m
und hinten 1,446 m.
Man sagt, die Karosserie sei in zwei Tagen gebaut
worden, nachdem FIAT mit der vorigen nicht zufrieden
gewesen war.
Der Runabout ist trotz seines fehlenden Tachometers und
den bereits genannten Instrumenten voll funktionsfähig,
aber sehr unbequem: er hat keine Türen und bei höheren
Geschwindigkeiten muß ein Helm getragen werden, da die
Windschutzscheibe so niedrig ist.
Mit dem X1/9 brachte Fiat vor 27 Jahren
Mittelmotortechnik ins Spiel
Mittelmotor-Sportwagen gelten als exklusiv und teuer
— von Ausnahmen abgesehen! Als Fiat Ende 1972 den
keilförmigen X 1/9 lancierte, bot sich auch weniger
Betuchten die Möglichkeit, das Fahrgefühl à la Matra
oder De Tomaso zu erleben.
Beim Massenhersteller Fiat in Turin wußte man, wo es
lang geht! Die von Chefkonstrukteur Dr. Dante Giacosa
konzipierte Fiat-850-Baureihe entwickelte sich auf
Anhieb zum Verkaufsrenner und blieb fast zehn Jahre in
Produktion. Und dies trotz der veralteten
Heckmotor-Bauweise — immerhin hatte der Mini längst den
Weg in die (Kleinwagen-) Zukunft gewiesen. Gleichzeitig
befand sich Fiat aber auf der Höhe der Zeit, was gleich
mehrere Modelle der Fiat-Tochter Autobianchi
verdeutlichten. Etwa der im selben Jahr wie der erste
850 präsentierte Primula, der mit querliegendem
Frontmotor, Vorderradantrieb und Schrägheck genau im
aktuellen Trend lag — und gleichzeitig das dem
Frontantrieb sehr skeptisch gegenüberstehende
Fiat-Management vom Erfolg dieses Konzepts überzeugen
sollte.
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| Motor: |
n.a. |
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| Hubraum: |
n.a. |
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| Getriebe: |
n.a. |
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| Kraftübertragung: |
n.a. |
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| Leistung: |
n.a. |
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| Drehmoment: |
n.a. |
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| Vmax: |
n.a. |
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| 0-100 km/h: |
n.a. |
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Abmessungen: |
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| Länge: |
n.a. |
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Breite: |
n.a. |
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Höhe: |
n.a. |
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| Gewicht: |
n.a. |
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| Baujahr: |
1969 |
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Auto-Bilder:FIAT
X1/9 |
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