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Inhalt:
Modellbeschreibung
Technische Daten
Bilder vom De Tomaso Pantera
Preis des De Tomaso Pantera
weitere Modelle
 

De Tomaso Pantera - Ein Auto für die Ewigkeit

De Tomaso Pantera ist die Bezeichnung für ein Fahrzeugmodell vom Automobilhersteller De Tomaso. Der GT5 von 1982 war alles andere als bescheiden oder elegant. Er hatte verbreiterte Kotflügel, breitere Reifen und Schweller, außerdem gab es wahlweise einen Flügel auf der Motorhaube.

Entwicklungsgeschichte der ersten Generation (1971-1990)
De Tomaso entwickelte mit dem Pantera ("Panther") einen neuen Supersportler als Nachfolger des Mangusta und stellte ihn im März 1970 auf der New Yorker Autoaustellung vor. Besonders wichtig daran war, dass auf wundersame Weise ein Geschäft mit Ford-USA ausgehandelt worden war. Die komplizierten Vertragsbedingungen beinhalteten, dass Ghia letztendlich an Ford verkauft wurde, der amerikanische Konzern sich aber bereit erklärte, den neuen Sportwagen mit Ford-Motor über die eigenen Lincoln-Mercury-Händler in den USA zu vertreiben.

Der Pantera sollte von Anfang an in größeren Stückzahlen verkauft werden als dies mit dem Mangusta je gelungen war. Er besaß daher eine einfache, aber stabile selbsttragende Karosserie. Tom Tjaarda von Ghia hatte die Form dieses brutal wirkenden Zweisitzers entworfen, in dem eine ähnliche Motor/Getriebe-Kombination saß wie vorher im Mangusta. Der Pantera hatte das Getriebe auf dem Kopf herum montiert um einen besseren Schwerpunkt zu erreichen. Ferner wurden anstelle der 289/302 Motoren des Mangusta nun der aus dem Rennsport abgeleitete 351 Cleveland mit so genannten 4V Zylinderköpfen montiert. Dieser Motor blieb den Fahrzeugen bis Ende der 80er Jahre erhalten. Die  

De Tomaso Pantera I
letzten GT5-S Pantera wurden mit dem Ford 351 Windsor ausgerüstet. Im Gegensatz zu diesem hatte der Pantera aber ein bedeutend besseres Chassis, das von Rennwagen-Spezialist Giampaolo Dallara stammte und eine viel bessere Gewichtsverteilung hatte als der Mangusta (jetzt lagen 57% auf der Hinterachse). Außerdem war der Innenraum geräumiger, und es gab einen größeren Kofferraum. Eine Klimaanlage und elektrische Fensterheber hatten seit dem Mangusta alle De Tomaso Fahrzeuge serienmäßig.

Der Pantera fuhr sich bedeutend besser als der Mangusta, hatte aber dennoch einige störende Eigenheiten wie das zu harte Fahrwerk, sehr hohe Geräuschentwicklung im Innenraum. Die Tendenz zum Überhitzen lag in den meisten Fällen an der mangelhaften Fertigung der Ford Motoren. In jedem Fall war er ein mörderisch schnelles Auto, und es gab Leute, die ihm dafür jeden Fehler verziehen. Der Pantera hatte einen guten Start, 2.506 Exemplare wurden 1972 gebaut, 1.604 waren es 1973, aber dann versagte Ford-USA aufgrund schlechter Verarbeitung und der Energiekrise seine Unterstützung. Die Produktionsrate des Pantera fiel nach dem Höhepunkt Anfang der 70er bis zum Ende des Jahrzehnts auf weniger als 50 Stück pro Jahr ab.

In dieser Zeit gab es mehrere Versionen. In Europa war der Motor mit vier verschiedenen Leistungsstufen erhältlich, in Amerika mit fünf. Der Stil und der Karosserieaufbau blieben jedoch gleich, der Pantera wurde anfangs von Ghia, später von Vignale und dann für eine kurze Zeit von Maggiore gebaut. Die letzten Karosserien wurden bei EMBO in Turin gefertigt.
1971 gab es den Pantera in Amerika mit 330, 310 oder 280 PS. 1972 war die Auswahl aufgrund neuer Abgasvorschriften auf 285 bzw. 266 PS geschrumpft. 1973 und 1974 war nur noch die 266-PS-Version zu haben.
In Europa leistete der Pantera L in den 70ern 300 PS, der GT3 hatte 330 PS, der GTS (mit breiteren Kotflügeln) hatte 350 PS und der seltene GT4 war mit 500 PS angegeben. In den 80ern wurden wie bei der De Tomaso Deauville und bei dem De Tomaso Longchamp 270 PS angegeben, außerdem gab es einen GT5 und einen GT5S. Alle besaßen den Ford-5,8-Liter-V8. De Tomaso baute auch einen "Pantera 290" mit einem englischen Ford-3-Liter-V6 und 210 PS, der jedoch nie in Serie ging.
In den 80ern musste De Tomaso mit 50 verkauften Exemplaren pro Jahr schon zufrieden sein. Seit Anfang der 70er arbeitete er immer
 
De Tomaso Pantera GTS II
De Tomaso Pantera GTS II
noch mit denselben Mitteln. Die Karosserieteile kamen inzwischen von Embo in Turin. Der Pantera wurde bis 1990 weitergebaut, erst dann erschien ein überarbeitetes Modell. De Tomaso gab 9500 produzierte Einheiten an. Heute wird von 7260 tatsächlich produzierten Panteras gesprochen. 14 Fahrzeuge wurden nach Umbau durch die Karozzeria Pavesi als Targa ausgeliefert.


Die zweite Generation (1990-1992)
Der Pantera 450 war der letzte italo-amerikanische Supersportwagen. Diese Version des 302 V8 besaß einen Doppelturbolader und 450 PS. 20 Jahre nach seinem Erscheinen wurde der Pantera gründlich überarbeitet, De Tomaso erwartete dennoch nicht mehr als 40 verkaufte Exemplare pro Jahr. 1990 wurde er in Turin vorgestellt, der Verkauf begann sofort danach.
Das Fahrwerk, sowie die Bremsen von Brembo waren Neukonstruktionen, das Äußere war von Marcello Gandini überarbeitet worden. Im Innenraum wurden modernere Instrumente verbaut. Das Auto wirkte nun runder, ohne seinen Charakter verloren zu haben. Es hatte verbreiterte Kotflügel, einen winzigen Spoiler unten am Heckfenster und einen sehr großen Flügel, nach Art des Ferrari F40 am Heck der Karosserie. Die ersten Modelle wurden noch mit Blechteilen des Vorgängers gebaut und mit Verkleidungen aus GFK in Form gebracht. Dann wurde die Karosserie wieder ganz in Blech  
De Tomaso Pantera GTS II
De Tomaso Pantera GTS II
gefertigt. Die Spoiler waren teilweise aus Carbon hergestellt. Unter der etwas weicheren Form saß immer noch der V8-Mittelmotor, der jetzt kleiner, aber genauso leistungsstark war, denn De Tomaso hatte den modifizierten 5-Liter-Mustang-Motor mit Benzineinspritzung auf 305 PS getunt. Eine Version mit Doppelturbolader und 450 PS war geplant, wurde aber nie verkauft. Er besaß größere Räder (17 Zoll) und größere Bremsscheiben, die der gestiegenen Leistung gewachsen waren. Die Lenkung war immer noch nicht servounterstützt. 4 Fahrzeuge wurden als Targa ausgeliefert, davon zwei mit Getrag Sechsgang Getriebe, das auch später im Guará verwendung fand.

Wie seine Vorgänger war auch der Pantera der 90er ein bissiges Auto mit genug Charakter, um ein Individualist zu sein. Allerdings war das Erbe der 60er Jahre deutlich zu erkennen, denn dem Auto fehlten sehr viele Hightech-Extras, die bei Ferrari schon längst zum Standard gehörten. De Tomaso machte sich jedoch nichts daraus und sagte: "Wir würden den Pantera gerne noch 300 Jahre herstellen. Der Markt wird entscheiden..."
 


 

Technische Daten :

De Tomaso Pantera 1971-1990 (1990-1992)
 
   
Motor: V8 Motor
   
Hubraum: 5769 ccm  (4942)
   
Getriebe: Fünfgang-Schaltgetriebe
   
Kraftübertragung: Heckantrieb,
   
Leistung: 330 PS (305 PS)
   
Drehmoment: n.a.
   
Vmax: n.a.
   
0-100 km/h: 256 km/h (270 km/h)
   

Abmessungen:

 
   
Länge: n.a.
   

Breite:

n.a.
   

Höhe:

n.a.
   
Gewicht: n.a.
   
Baujahr: 1971 bis 1992
 
 

DeTomaso-Bilder:

De Tomaso Pantera (1971-1990)
     
 
 

Was kostet der De Tomaso Pantera?

Der Neupreis des De Tomaso Pantera betrug 1977 rund 33000 Mark!

 
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