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Der
erste nach dem 2. Weltkrieg entwickelte Citroen war auch
gleich ein Paukenschlag. 1955 wurde auf dem Pariser
Autosalon die DS 19 präsentiert. Richtig, die DS, nicht
der, denn das DS stand für Déesse, die Göttin, und das
war sie auch. Nicht nur durch die futuristische Optik
der DS zog das Fahrzeug die Besucher in ihren Bann.
Auch
technisch hatte die Citroen DS 19
einiges zu bieten. Vor allem die
Federung , die nicht wie bekannt, auf Schrauben- oder
Blattfedern basierte, sondern aus mit Gas gefüllten
Stahlkugeln aufbaute, die über die Hydraulikanlage eine
optimale Dämpfung bei jeder Straßenbeschaffenheit
garantierte. Auch die Hydraulikanlage selbst war ein
Novum. Über sie wurde das Ein- und Auskuppeln sowie die
Servolenkung und die Servobremsanlage unterstützt.
Drei Jahre nach Erscheinen
der DS verzückte Citroen die Autowelt vollends, als das
von Henri Chapron umgebaute Cabriolet erschien. Dieses
Cabriolet war allerdings schon damals, wie es sich für
eine richtige Göttin gehörte, sündhaft teuer, so dass
Citroen sich 1961 entschied, ein einfacheres Werkscabrio
aufzulegen, welches aber den Charme der ursprünglichen
Chapron Cabriolets nie erreichte, obwohl Chapron auch
für die Werkscabrios verantwortlich zeichnete. Vom
Werkscabrio, das intern Usine betitelt wurde, entstanden
in den Baujahren 1961 bis 1971 rund 1300 Exemplare,
danach wurde die Göttin nur noch auf Kundenwunsch oben
ohne produziert.
1974 wurde die Göttin vom CX abgelöst.
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