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... oder
nicht vorhandene Rostvorsorge brachte vielen Enten das
Ende, lange bevor die Technik ihre Verschleißgrenze
erreichte.
Fahrwerk
Die Einzelradaufhängung bestand aus zwei quer auf dem
Fahrgestell verschraubten Querträgern, auf denen mit
Kegelrollenlagern vier Schwingen gelagert waren. Die
vorderen Schwingen waren geschoben, die hinteren
Schwingen gezogen. In die Spitzen der vorderen Schwingen
waren die Achsschenkelbolzen eingepresst, die die in
Buchsen gelagerten Achsschenkel führten. An den Enden
der hinteren Schwingen waren die Radlager und die
Ankerplatten der Trommelbremsen montiert.
Die Zahnstangenlenkung war in den vorderen Querträger
integriert. Sie wurde über eine einteilige Lenksäule
bedient und wirkte über in einstellbaren Kugelgelenken
gelagerte Spurstangen auf die Achsschenkel.
Längs beider Fahrgestellseiten waren zylindrische
Gehäuse montiert, die jeweils zwei Schraubendruckfedern,
Federteller und Zugstreben enthielten. An jeder Schwinge
war eine der Zugstreben angelenkt, über die die Schwinge
auf einen Federteller und eine Feder wirkte. Aus dem
kurzen Hebel der Zugstrebe an der langen Schwinge
resultierte ein großer Federweg trotz kurzer Federn. Da
keine Stabilisatoren vorhanden waren, war die
Geländegängigkeit hoch, die Seitenneigung bei
Kurvenfahrt aber erheblich. Der wegen der leichten
Karosserie und des flachen Boxermotors tiefe Schwerpunkt
verhinderte jedoch ein Umkippen.
Die Schwingungsdämpfer früher Modelle waren
Reibungsdämpfer, die seitlich auf die Achsen der
Schwingen aufgesetzt waren. Zusätzlich zu diesen
Reibungsdämpfern waren Trägheitsdämpfer an den Enden der
Schwingarme montiert. Spätere Modelle wurden stattdessen
mit hydraulischen Stoßdämpfern ausgerüstet, die parallel
zu den Zugstreben der Federung montiert waren.
Anfangs waren alle Fahrzeuge rundum mit Trommelbremsen
ausgerüstet. Ab 1981 wurden vorne Scheibenbremsen
eingebaut. Die vorderen Bremsen waren am Getriebe
angeflanscht, so dass die Gelenkwellen nicht nur
Antriebskräfte, sondern auch Bremskräfte übertrugen. Die
Gelenkwellen unterlagen dadurch einer stärkeren
Belastung als üblich. Eine gebrochene Gelenkwelle führte
zum Ausfall der Bremse. Zudem wurden die Bremsen
schlechter gekühlt als solche, die am Rad angeordnet
sind. Vorteilhaft ist die geringere ungefederte Masse
und die einfachere Konstruktion.
Auf die mit drei Muttern befestigten Stahlfelgen, deren
Durchmesser 15 Zoll betrug, waren serienmäßig 125 mm
breite Reifen aufgezogen. Die schmalen großen Räder
ermöglichten gute Haftung auf losem Untergrund.
Die hydraulische Bremse des 2 CV kam ab 1970 ohne
Bremsschläuche aus; Bewegungen des Getriebes (vorn) und
der Schwingen (hinten) wurden mit Wendeln der stählernen
Bremsleitungen ausgeglichen.
Modellvarianten
Limousinen
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A
(1948-1954) Die Urversion, die spärliche Ausstattung
entbehrte anfangs selbst eines Zündschlosses.
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AZ
Seit 1954 verfügte die Ente über einen stärkeren
Motor mit 425 cm³ mit einer Höchstgeschwindigkeit
von 70 km/h. Eine Fliehkraftkupplung war nun auch
erhältlich. Das äußere Erscheinungsbild hatte sich
nicht geändert. Jahrelang im Angebot, ab Herbst 1960
ersetzt bei der AZ und den anderen damals
erhältlichen Modellen eine neue Motorhaube die
bisherige Wellblechhaube.
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AZL
Die etwas besser ausgestattete Version ab Dezember
1956 mit Zierleisten und einem
Windschutzscheibenentfroster. Im September 1957
erscheint das Modell AZLP (P für porte de malle,
Heckklappe). Nun musste man nicht mehr das
Stoffverdeck an der Unterseite öffnen, um an den
Kofferraum zu gelangen.
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AW
(1958-1970) Der 2 CV 4×4 Sahara, später 2 CV
bimoteur genannt, hatte im Heck eine zusätzliche
Motor-Getriebe-Einheit, die umgekehrt montiert war.
Mit einem Schaltknüppel zwischen den Vordersitzen
wurden beide Getriebe gleichzeitig bedient. Für die
beiden Motoren waren getrennte Benzintanks unter den
Vordersitzen und zwei Zündschlösser vorgesehen. Das
Reserverad war vorn auf der Motorhaube befestigt.
Der Wagen verfügte dank des zuschaltbaren
Allradantriebs über eine enorme Geländegängigkeit,
aber zum doppelten Preis der Standard-Ente. Es
wurden nur 694 Exemplare gebaut. Viele wurden von
der Schweizer Post als Zustellwagen benutzt. Heute
sind sie begehrte Oldtimer.
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AZL3 In einem belgischen Citroën-Werk wurde eine
hochwertigere Variante der Ente produziert. Sie
verfügte erstmals über ein drittes Seitenfenster und
weitere in der Normalversion nicht erhältlichen
verbesserte Details.
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