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Die
Chamonix Ind. e Com. Ltda. ist ein brasilianischer
Automobilhersteller mit Sitz in Jarinu. Die Firma wurde
von Milton Masteguin und Chuck Beck gegründet und begann
1987 mit der Fahrzeugproduktion. Masteguin hatte sich
vorher beim Automobilhersteller Puma schon einen Namen
als Konstrukteur von Rennwagen gemacht.
Ein Großteil der Fahrzeugproduktion wird in die USA
(unter dem Namen Beck), nach Japan, Europa,
Lateinamerika und in den mittleren Osten exportiert.
Konstruktionen auf Porsche-Basis
Wie bereits vorher in ihrem US-amerikanischen
Unternehmen Chuck Beck wurden nun auch in Brasilien
Nachbauten von historischen Porsche-Fahrzeugen
hergestellt.
Das erste Modell der Marke war der Spyder 550, dessen
Produktion sich bis heute gehalten hat.
1992 folgte das Modell Spyder 550 S. Die Motorenleistung
des S-Modells mit 2 Litern Hubraum beträgt 125 PS. Kaum
ein Jahr später, im Jahre 1993, wurde der Speedster 356
mit einer Motorenauswahl von 62 oder 120 PS angeboten.
Auch er konnte sich bis heute im Modellprogramm halten.
Weiterhin erhielt Chamonix eine Lizenz für den Nachbau
des Porsche-Modells Super 90. Dieser wird wahlweise mit
einem 1,6-Liter-Motor mit 62 PS oder einem
1,9-Liter-Motor mit 120 PS angeboten.
Im Jahr 2000 stieg Chamonix mit den Modellen 356 R und
550 R erstmals in die Rennszene ein. Der 550 R besitzt
einen VW-Motor mit 1,8 Litern Hubraum und einem
Turbolader, der 300 PS abgibt.
Sonstiges
Chamonix war an der Entwicklung des Lobini H1, einem
Roadster der Firma Lobini beteiligt und liefert die
Fiberglaskarosserien für diese Fahrzeuge.
Chamonix entwickelte das Konzeptfahrzeug Fiat Dobló
Rallye auf Basis des entsprechenden Fiat-Serienmodells. |
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Chamonix aus der freien Enzyklopädie
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