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Geschichte von Bristol Cars Ltd.

 
Bristol LogoBristol Cars Ltd. ist ein englischer Automobilhersteller, der in den 1950er-Jahren stark im Rennsport engagiert war.

Der Ursprung: Ein Flugzeugproduzent
Ursprünglich existierte die Bristol Aircraft Company als eine der bekanntesten britischen Flugzeugproduktionsfirmen zwischen den beiden Weltkriegen, die für die Royal Airforce die leichten bis mittleren Bomber-Modelle Bristol Blenheim und Bristol Beaufighter herstellte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mussten sich alle Rüstungsfirmen wegen der drastisch verschlechterten Auftragslage nach neuen Betätigungsfeldern umsehen.

Hinwendung zum Automobilbau
Bristol beschloss, sich – ähnlich wie Saab – auch dem Automobilbau zuzuwenden. H.J. Aldington von Frazer-Nash hatte 1934 den BMW-Direktor Franz-Joseph Popp in München besucht und erwarb die Rechte zum Bau und Vertrieb einiger Entwürfe von Vorkriegs-BMW-Modellen in Großbritannien, aus der der Frazer Nash-BMW resultierte. Im Juli 1945 erwarb Oberst Aldington einen BMW 328, während sein Bruder Kontakt zu George White, einem der Gründer der Bristol Aeroplane Company pflegte. So erwarb der Flugzeugbauer die Rechte an Frazer Nash und Frazer Nash-BMW, um bereits im September 1946 mit der Produktion eines 400 saloon-Prototypen zu beginnen, der erstmals auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde. Bristol konzentrierte sich schon früh auf einen exklusiven Kundenkreis. Die Fahrzeuge waren gedacht für den wohlhabenden, sportlich orientierten Selbstfahrer, dem nichts an sichtbarem Status lag. Aus dieser Zeit stammt das Firmenmotto "Nicely understated but never underrated", dem das Unternehmen bis in die Gegenwart treu geblieben ist. Dabei lässt sich die Modellpolitik in zwei Phasen teilen: In der ersten Phase, in der Bristol mit eigenen Motoren antrat, war ein selbstbewußter Auftritt des Unternehmens nicht zu übersehen; seit den 1960er Jahren, als Bristol amerikanische Achtzylinder verwendete, bevorzugte Bristol eine ausgesprochene Zurückhaltung, was sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch die Produktionszahlen anging.

Um 1956 wurde die Autoabteilung eine komplett eigenständige Tochtergesellschaft der Bristol Aircraft Company. Fünf Jahre später, als die Bristol Aeroplane Company mit der British Aircraft Corporation fusionierte und der Fahrzeugbau als Bristol Cars Ltd. ausgegliedert wurde, erstellten Sir George White und der bisherige Bristol-Vertreter und Rennfahrer Anthony Crook eine neue Autofabrik bei Filton.

Konzentration auf exklusive Kleinserien
Die Herstellung des Kleinserienherstellers erfolgt weitgehend in Handarbeit und auf Bestellung – bei entsprechend hohen Preisen. Der heutige Firmensitz liegt in London und ist der einzige Verkaufspunkt weltweit.
 
 
 
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bristol aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
 
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