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Unter
dem BMW internen Kürzel E24 setzt der bayrische
Automobilhersteller im Jahr 1978 voll auf
Sportlichkeit und präsentiert ein Auto, das die
Sportwagenfahrerherzen höher schlagen lässt, den BMW
635 csi.
Anfänglich bei Karmann
gefertigt, verspricht das Coupe Rennfahrzeugtechnik
für die Straße. Dazu erhält der Wagen den 3,5 l
Motor, der auch in den speziell für die Le Mans
Rennen angefertigten Wagen eingesetzt wird. Zwar hat
die Straßenversion nur 218 statt der 485 Le Mans PS,
dennoch ist der 635 CSI mit 227 Stundenkilometern
der schnellste Straßenwagen, den BMW 1978 anbietet.
Erstmals wird in
diesem Auto bei BMW auch eine neue
Innenraumphilosophie eingesetzt. BMW Chefdesigner
Paul Braque realisiert im 635 CSI das fahrerbezogene
Cockpit, welches die nächsten 25 Jahre bei allen BMW
Modellen mit Ausnahme des M1 eingesetzt wird. Etwas
mehr als 45.000 Fahrzeuge des 635 CSI werden bis zum
Produktionsende im Jahr 1989 verkauft, die letzten
sogar noch mit Fahrerairbag. Besonders begehrt sind
heute Modelle ab dem Baujahr 1983. Ab dann erhielt
das Sportcoupe den Motor des M 1. Sein hohes
sportliches Image wurde durch große Erfolge im
Tourenwagen Rennsport unterstrichen.
Zwischen 1981 und 1986
gewinnt ein 635 CSI dreimal den EM Titel. Vor allem
das BMW Schnitzer Team sorgt bei Em und
Langstreckenrennen immer wieder für Furore. Das
Geheimnis des 635 CSI war die Kombination von
extremer Sportlichkeit und höchstmöglichem Komfort
und Ausstattung. Leider erfuhren viele Fahrzeuge in
ihrem späteren Leben die phantasievollsten Umbauten,
da sich die Sportcoupes in dritter oder weiterer
Hand als beliebtes Tuningauto bei Bastlern
etablierten. Das Augenmerk sei daher auf möglichst
originale Fahrzeuge zu richten.
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