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Bereits 1975 verließ das erste Fahrzeug der
Firma AROLA, die später von Aixam übernommen
wurde, das Werk im französischen
Aix-les-Bains. Die doch recht futuristisch
anmutenden Wagen bewegten sich zuerst sogar
nur auf 3 Rädern und versprühten eher den
Charme eines Golf-Cabs als den eines Autos.
In den folgenden 7 Jahren durchliefen sie
dann eine Metamorphose, indem nach und nach
das 4.Rad, Türen, Lenkrad, Scheinwerfer und
Blinker hinzugefügt wurden und konnten nun
als Leichtkraftfahrzeuge bezeichnet werden.
Dennoch gelang es AROLA nicht die von Anfang
an ohne Führerschein fahrbaren kleinen
Stadtflitzer abzusetzen und ging Konkurs.
Daraufhin wurde die Firma 1983 von Aixam
übernommen, die ein Jahr später den 325D als
erstes Auto unter eigenem Logo präsentierte.
Wiederum ein Jahr später wagte sich Aixam
mit dem 400D, der immerhin 75km/h fuhr und
einen Führeschein der Klasse B benötigte,
auf neues Terrain. Um weiter Boden gut zu
machen, wurde 1988 die gesamte
Produktpalette, die ein Jahre später auch um
Nutzfahrzeuge erweitert wurde, einem
freiwilligen Crashtest unterzogen.
1992 gelang Aixam dann mit der Gründung
des Unternehmens Mega ein ganz besonderer
Coup. Zusätzlich zu den 15 PS Wägelchen
wurden nun auch 395 PS Rennboliden
produziert, die auch prompt Siege bei der
Rallye ANDROS und einen respektablen 2.Platz
bei der Rallye Paris – Dakar einfuhren und
somit eindrucksvoll das Können der
Konstrukteure aus der Nähe von Lyon unter
Beweis stellten. Diese Sparte wurde 4 Jahre
später mit der Acquisition des Unternehmens
Monte Carlo Automobile und der
Neuenentwicklung des Modells Grand Tourisme
sogar noch ausgebaut, wonach Aixam
allerdings das Prestige der Marke Mega 2003
dadurch ruinierte das sie auch unter dieser
Marke Nutzfahrzeuge anbot.
2004 aktualisierte Aixam zuletzt seine
Produktpalette, diese reicht momentan vom
A721 mit 5,4PS und 45km/h bis zum Cabrio
Scouty GTR mit 20,4PS und 93 km/h.
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