|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
AC
Cars Group Ltd. ist eine in Thames Ditton in
Großbritannien gegründete Automarke, die 1913 ihr erstes
Automobil produzierte. Heutiger Sitz der Marke ist Hal
Far, Malta. Heute ist diese Automarke vor allem durch
den Klassiker AC Cobra 427 bekannt, ein stark
motorisierter offener Sportwagen, der seit 1962 und noch
heute als Replik in zahlreichen Varianten gebaut wird.
Anfang des Jahrhunderts, 1901, begann die Firma mit der
Produktion von Dreirad-Transportern, die für den
Lastentransport und die Personenbeförderung gedacht
waren. Ihre Bezeichnung Auto Carrier gab der Firma als
Abkürzung A.C. den Namen, den sie auch behielt, als
diese motorisierten Rikschas längst nicht mehr gebaut
wurden. A.C. ist somit der älteste, noch existierende
britische Automobilhersteller. 1913 wurde dann das erste
„echte“ Automobil gebaut, aber erst 1920 gelang der
internationale Durchbruch mit einem Sechszylinder-Modell
mit 2 Liter Hubraum und 35 PS. Das Außergewöhnliche an
dem Fahrzeug war die obenliegende Nockenwelle, eine
Konstruktion, die zu dieser Zeit ausschließlich im
Rennsport verwendet wurde. Dieser Motor sollte mit
geringfügigen Änderungen 40 Jahre lang gebaut werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Firma wieder mit
einem Modell, das auf dem erfolgreichen Sechszylinder
aufbaute. Auch das Fahrwerk der neuen Autos beruhte auf
Technik der 1930er. Erst im Jahre 1950 gab es Modelle
mit Einzelradaufhängung und Motoren anderer Hersteller,
wie Bristol, die den Motor des
BMW 328 weiter
entwickelten. Durch diesen 2-l-Motor wurde aus dem seit
1953 gebauten AC Ace (ein offener Sportwagen) ab 1956
der AC Ace Bristol, der es zu einigen Motorsporterfolgen
brachte. In den Jahren 1957 und 1958 gab es sogar
Einsätze beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
Gegen Ende der 1950er wurde der Markt für Hersteller von
Kleinserien sehr eng - die Konstruktion und Herstellung
eines eigenen Motors rechnete sich längst nur mehr in
der Großserie. So konnte sich die Firma noch einige Zeit
mit dem bewährten alten Sechszylinder über Wasser
halten, doch 1963 war mit dem Motorenbau Schluss.
Der A.C. Bristol wurde längere Zeit als A.C. Aceca (von
1956 bis 1966) mit dem Motor des Ford Zephyr
ausgestattet. Immer mehr amerikanische Kunden fanden an
den Fahrleistungen des leichten Fahrzeugs Gefallen, und
auf diese Weise fand sich ein amerikanischer Rennfahrer
namens Carroll Shelby, der sich gleich der Produktion
des Nachfolgemodells annahm: Der A.C. 289 wurde mit dem
4,3 Liter V8-Motor von Ford ausgestattet, gleichzeitig
wanderte die Produktion nach Santa Fe in den USA.
Spätere Modelle mit der Modellnummer 427 brachten es
dann unter dem Namen Shelby-Cobra auf einen Hubraum von
7,0 Liter (!), was dem vergleichsweise leichten Fahrzeug
zu sensationellen Fahrleistungen verhalf. Gleichzeitig
festigte gerade diese wahnwitzige Konstellation den Ruf
des A.C. Cobra als Kultfahrzeug.
Die Firma verschwand Mitte der 1970er von der
Bildfläche. Spätere Versuche, die Marke wieder zu
beleben, gab es etwa 1980 und 1996. Beim ersten Versuch
wollte man mit dem A.C. ME 3000 Fuß fassen. Dieses
Fahrzeug verfügte über eine Kunststoffkarosserie und
Antriebstechnik von Ford. Die Form hatte mit den
legendären Fahrzeugen von A.C. nichts zu tun. Beim
zweiten Versuch werden bis heute mit Unterbrechungen A.C.
Cobra-Fahrzeuge in verschiedenen Leistungsstufen
angeboten, deren teilweise leistungsgesteigerter Antrieb
von verschiedenen meist US-Amerikanischen Herstellern
stammt. Die Karosserieform der Cobra wird dabei kaum
verändert. Verschiedene Versuche den A.C. Ace mit
moderner Karosserie wieder aufleben zu lassen
scheiterten.
Einen neuen Anlauf für den A.C. Ace wird es im Jahr 2007
geben. Dahinter verbirgt sich eine modifizierte Version
des Smart Roadster, dessen Produktion von
DaimlerChrysler eingestellt wurde und die Lizenzen an
das Projekt Kimber verkauft wurden, welches den AC Ace
wiederbeleben will. |
|
|
|
|
|
|
|
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
AC aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia
ist eine
Liste der Autoren verfügbar. |
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|