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19.03.2010 :

Ingolstadt: Audi will regionalen Netzwerk-Aufbau forcieren

Quelle: http://www.auto-reporter.net/
Dr. Arno Brandt (Regionalwirtschaft der NORD/LB), Dr. Widuckel (Audi-Personalvorstand und IRMA-Vorstandsvorsitzender), Prof. Alain Thierstein (Lehrstuhl für Raumentwicklung an der TU München) und Fritz Peters (Geschäftsführer der Gebrüder Peters sowie Vorsitzender des IHK-Gremiums Ingolstadt-Pfaffenhofen) stellen im Audi museum mobile die Konzeption der Studie „Wertschöpfungskompetenz in der Region Ingolstadt – Bilanzierung von Wissens- und Innovationskapital“ vor. Foto: Audi/auto-reporter.net



Um das geplante Zusammenwachsen der Gegend um Ingolstadt als Wirtschaftsraum voranzutreiben, hat Audi in Kooperation mit der Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) zu Jahresbeginn eine Studie in Auftrag gegeben, in der erstmals die Wertschöpfungskompetenz in der Region untersucht werden soll. Heute wurde das Vorhaben im Audi Forum Ingolstadt der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Die Region Ingolstadt steht für Innovation und Pioniergeist“, betonte Dr. Werner Widuckel, Audi-Personalvorstand und Vorstandsvorsitzender von IRMA, bei der Auftaktveranstaltung. Widuckel macht sich persönlich dafür stark, das Wissen und die Wertschöpfungskompetenz der Betriebe und Forschungseinrichtungen weiter auszubauen und noch besser miteinander zu vernetzen. „Denn starke Regionen sind von einer intensiven Zusammenarbeit der Unternehmen sowie der öffentlichen Bildungs- und Forschungseinrichtungen geprägt.“

In der auf 18 Monate ausgelegten Studie soll detailliert untersucht werden, in welcher Form Unternehmen und Betriebe sowie wissenschaftliche Einrichtungen bereits zusammenarbeiten und wo es Chancen gibt, eine Kooperation auf- oder auszubauen. „Wir wollen den Unternehmen und Mitarbeitern in der Region klarmachen, welche strategische Bedeutung das Fachwissen jedes Einzelnen für den gesamten Wertschöpfungsprozess haben kann“, so Projektleiter Prof. Dr. Alain Thierstein vom Lehrstuhl für Raumentwicklung an der TU München: „Denn die Menschen sind in der Wissensökonomie die entscheidende Schlüsselgröße.“

Neben der TU München und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sind als Partner an der Studie Experten der NORD/LB Regionalwirtschaft, des Deutschen Instituts für Urbanistik und der Ernst Basler + Partner AG beteiligt. Rund 3.000 Fragebögen haben die Forscher bereits an Unternehmen und Betriebe sowie Bildungseinrichtungen aus der Region verschickt. (auto-reporter.net/br)
 
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