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Der
6. European Concours d'Elégance
"AvD-Oldtimer-Gala Schwetzingen 2007" im
barocken Rondell des Schlossgartens von
Schwetzingen versammelte am 1. und 2.
September 2007 mehr als 160 klassische
Automobile der höchsten Qualität. Die
international besetzte 30-köpfige Jury aus
Experten, Designern, Historikern und
Ingenieuren unter Begleitung des
FIVA-Observers Papadopoulos aus Zypern hatte
eine schwere Aufgabe, den "Best of Show",
die Gewinner der FIVA-Klassen und der mehr
als 60 Trophäen auszuwählen. Zusätzlich war
die wahrscheinlich umfangreichste Sammlung
historischer Volvo-Fahrzeuge zu bewerten,
die zum 80-jährigen Jubiläum der Marke Volvo
aus ganz Europa angereist waren.
Rund 20.000 Zuschauer genossen den Concours
d'Elégance bei überwiegend trockenem und
teils sonnigem Wetter und erfreuten sich an
dem "wandernden Symphonieorchester" der
"Stuttgarter Saloniker", der bekannten
Jazz-Formation "The Strangers" aus
Frankfurt, dem österreichischen Pianisten
Burle Baumgartner und einer Vielfalt an
Zelten mit Automobilia, Accessoires, Kunst,
Feinkost und Zubehör für Klassiker.
Ein Ferrari 166 MM von 1953 gewinnt den
6. European Concours d'Elégance
Zum
"Best of Show" kürte die Jury den makellosen
Ferrari 166 MM, den Pininfarina 1953 als
Einzelstück schuf, präsentiert von Hendrick
Koel aus Holland. Er lag knapp in Front vor
dem perfekten Iso Grifo Coupé Bertone von
Reinhardt Kübart, der Bester in FIVA-Klasse
F bis Baujahr 1970 wurde.
Natürlich gewann der Ferrari 166 auch seine
Klasse E, gefolgt von einem bemerkenswert
originalen Bristol 400 Coupé des Schweizers
Andie Wallimann. Interessant war der dritte
Rang in dieser Klasse, den ein Mercedes 220
Cabriolet A aus dem Jahre 1953 gewann, den
Karl-Christof Kirschinger aus Karlsruhe
restauriert hatte.
Sieger
in FIVA-Klasse A wurde der seltene DeDion
Bouton Phaeton aus dem Jahre 1902 mit
Baldachindach von Familie Erich Haller aus
der Schweiz. Sie präsentierten sich ebenso
in stilgerechter Kleidung, wie das Team Ilia/Rehberger
mit ihrem einmaligen Cottereau 5 HP
“Basquets de tulipe“ aus dem Jahre 1903,
aber die Trophae für „Haute Couture“
gewannen zwei deutsche Twens mit ihrem
unrestaurierten Scirocco 1, die im perfekten
Outfit der 70er Jahre auftraten und sogar
eine Fußball-WM-Fahne von 1974 zur
ABBA-Musik vom Kassettenrekorder schwenkten.
Der Sieger der Kategorie B, ein Opel 25/55
von 1914, ist komplett unrestauriert.
Folglich gewann er auch die Kategorie H der
„unberührten originalen Autos“ und
konkurrierte mit einem eindrucksvollen Volvo
444 KS 1956 von Fritz Schoebel und dem zuvor
dargestellten DeDion Bouton 1911, welches
das "Flaggschiff" des bekannten ASC ist, dem
ältesten Verein zur Förderung historischer
Autos in Deutschland.
Der große Hispano Suiza H6 B von Georg Kolb
aus der Schweiz gewann in seiner Kategorie C
mit Applaus, weil der Autodidakt Kolb die
ganze Restaurierung eigenständig abwickelte.
Jan Meyers Duesenberg Murphy Cabriolet aus
dem Jahr 1929 sicherte sich den 2. Platz vor
dem absolut vollkommenen FIAT 520 Torpedo
1928 seines Landsmannes Wim Smit, der sein
Auto zeitgemäß mit zwei Hunden und im Outfit
der zwanziger Jahren präsentierte.
Francesco Bonfanti erhielt sehr großen
Applaus als sein Sieg in Kategorie D
verkündet wurde, weil er seinen makellosen
Alfa 6 C 2500 Touring Coupé Villa d'Este
durch Regen und Wind nach Schwetzingen fuhr,
nachdem die Achse seines Anhängers in den
Alpen gebrochen war. Diese
Gran-Tourismo-Leistung hinderte ihn nicht,
ein Auto des höchsten internationalen
Standards zu präsentieren, gefolgt von der
weltweit einzigartigen Volvo PV 654
Limousine 1933 des schwedischen Gastes Benny
Ohlsson aus Uddevalla. Der dritte Preis in
Kategorie D wurde an einen funkelnden
Lagonda LG 45 Tourer des deutschen Horst
Pleimes vergeben.
In
der Kategorie F gewann der bemerkenswerte
ISO Grifo von Kübart vor einem kleinen Alfa
Giulia Spider Pininfarina 1963 mit Hardtop,
vorgestellt von Jürgen Graumann
(Deutschland). An dritter Stelle kam der
große Mercedes 600 Pullman Landaulet 1970
von Guenter Arndtmann aus Offenbach. Die
Überraschung in der FIVA-Klasse G war der
Sieg eines Porsche 930 Turbo, obwohl
unrestauriert in absoluten Neuzustand und
außerdem 1976 das Auto der
Auto-Ausstellungen. Sein Besitzer Christoph
Maxelon erhielt auch eine spezielle Uhr des
international bekannten Künstlers Heiko
Sachse, der die 1500-Euro-Uhr in einer
limited Edition "European Concours
d'Elégance" mit nur 50 Anfertigungen
hergestellt hat.
Die Zuschauer liebten auch den
unrestaurierten Bitter CD 1978 an zweiter
Stelle der Kategorie G und den oben
erwähnten VW Scirocco GTi auf dem dritten
Rang.
"Best
Volvo of Show" ist das weltweit letzte Volvo
655 Normal m Cabriolet 1933 von Prof. Tomas
Soederberg aus Kallered in Schweden, der die
europäische Feier von Volvos Achtzigstem
genau wie Björn Gideford aus Vaestra
Froelunda genoss, der die "Bester
Volvo“-Trophäe für seinen nur selten
gezeigten P 1900 Sport erhielt, ausgerüstet
mit seltenen Speichenrädern und dem
ursprünglichen Segeltuch-Dach mit roten
Kedern.
Die "75 Jahre Auto-Union-Trophae" wurde dem
Horch 830 BK Cabriolet Baujahr 1934 von
Wolfgang Hisgen überreicht, während der
„Publikums-Preis" an den Talbot-Lago T 26
Record Worblaufen Convertible 1947 von
Friedrich Gerards ging.
Eine ausführliche Liste der Resultate wird
innerhalb der folgenden Tage auf
www.oldtimergala.de veröffentlicht.
»
Bilder von
der Oldtimer-Gala 2007 in Schwetzingen |
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