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36. ADAC Zurich 24h-Rennen vom 22. – 25.
Mai 2008:
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Zum 36. ADAC Zurich Rennen am Nürburgring
trafen sich wieder hunderttausende Fans und
Liebhaber um die einzigartige Atmosphäre des
wohl legendärsten und wahrscheinlich
härtesten Autorennen der Welt das ganze
Wochenende zu genießen.
Das Rahmenprogramm war reichlich, so war
auch abseits des Hauptevents auf dem
Nürburgring jede Menge los. Sieben
verschiedene Rennserien waren am Start, die
von Donnerstag bis zum Start des 24h-Rennens
am Samstag beste Unterhaltung boten. Dazu
kamen viele weitere Highlights, die für gute
Stimmung und Vorfreude auf den
Langstreckenklassiker sorgten. Genutzt
wurden alle Varianten des Rings, so dass
zeitweise sogar auf Nordschleife und
Grand-Prix-Kurs Trainings und Rennen
parallel abliefen.
60 Stunden Rennaction auf dem Nürburgring
Manthey schafft den Hattrick
Mit
dem dritten Gesamtsieg für Teamchef
Olaf Manthey nach 2006 und 2007
endete
das 36. ADAC Zurich 24h-Rennen auf
dem Nürburgring. Vor 220.000
Zuschauern
entlang der 25,378 km langen Strecke
konnten sich nach 148 Runden
(3.755,94 km)
Timo Bernhard / Marc Lieb / Romain
Dumas / Marcel Tiemann (Dittweiler /
Ludwigsburg
/ Schweiz / Monaco) im Porsche 911
GT3-RSR durchsetzen.
Das Glück des
ehemaligen DTM-Piloten Manthey
machte die zweitplatzierte
Mannschaft perfekt:
Armin Hahne / Christian Haarmann /
Jochen Krumbach / Pierre Kaffer
(Monaco /
Aachen / Eschweiler / Schweiz) waren
im Manthey-Porsche 911 GT3-MR an den
Start gegangen, der 2006 als erster
durchs Ziel ging.
Als
Drittplatzierte liefen im
zeitweise dramatischen Rennen die
zweifache 24h-Siegerin Sabine
Schmitz
(Barweiler) mit ihren Teamkollegen
Klaus Abbelen (Barweiler), Dr. Edgar
Althoff
(Viersen) und Kenneth Heyer
(Wegberg) auf einem Porsche 997 im
Ziel ein: 17 Mal
wechselte beim Langstreckenklassiker
in der Eifel die Führung, sieben
verschiedene Teams hatten die erste
Position zeitweise inne. |
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Zieleinlauf |

Siegerehrung |
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„Dieser Hattrick ist die Krönung meiner
Karriere als Teamchef“, jubelte Olaf Manthey
nach dem Doppelsieg seiner Fahrzeuge, der
mit einer Schrecksekunde begann. Bereits
nach der ersten Runde musste der Porsche mit
der Nummer 1 die Box mit einem Defekt
im Wassersystem anlaufen und startete
anschließend mit einer fulminanten Fahrt
eine
Aufholjagd, die um 3:30 Uhr mit dem ersten
Platz gekrönt wurde. „Zu Beginn hatten wir
mit kleineren technischen Problemen zu
kämpfen, ansonsten haben wir ein nahezu
perfektes Rennen abgeliefert“, grinste
Manthey, „die Jungs an der Box und im
Cockpit
haben einen tollen Job gemacht.“ Auch seine
Fahrer hatten allen Grund zu jubeln. Allen
voran: Marcel Tiemann, der mit seinem
vierten Sieg beim ADAC Zurich 24h-Rennen den
Sprung in den exklusiven Club der
erfolgreichsten Piloten beim Eifelmarathon
schaffte.
„Ich fühle mich großartig – ein
Supergefühl“, jubelte der Wahlmonegasse
anschließend
erleichtert. „Dieser vierte Sieg ist etwas
ganz Besonderes. Damit schließe ich zu den
Besten auf und schaffe den Hattrick mit dem
gleichen Team. Einfach toll.“ Riesenfreude
auch in der Box des „Frikadelli“-Porsche von
Fleischwarenfabrikant Klaus Abbelen. Im
Porsche 997 schaffte er mit Dr. Edgar
Althoff und Sabine Schmitz den Sprung auf
das
Siegerehrungspodest. Schmitz unterstrich als
einzige Frau auf dem Podest einmal mehr
den Anspruch als erfolgreichste Pilotin beim
24h-Rennen. „Wichtig war die konstante
Leistung über die gesamte 24h-Distanz“,
analysierte die Rennamazone aus der Eifel
anschließend. „Der dritte Platz ist ein
weiteres Highlight in meiner Karriere und
bedeutet
mir sehr viel, denn das Anfang der Saison
neu zusammengestellte Team ist mit sehr viel
Herzblut bei der Sache. Ich freue mich
unheimlich für die ganze Mannschaft.”
Stuck holt Klassensieg, Achtungserfolg
für Frentzen
Glückliche Gesichter gab es beim ADAC Zurich
24h-Rennen auch an der Box des Volkswagen-
Werksteams. Noch vor der Markteinführung des
neuen Scirocco schickte
Motorsportchef Kris Nissen die Rennversion
des neuen Volkswagens in das härteste
Rennen der Welt. Mit Erfolg, denn die
Kombination aus Hans-Joachim Stuck, Thomas
Mutsch, Giniel de Villiers und Dieter
Depping holte als Gesamt-Elfte den
Klassensieg vor
ihrem Schwesterfahrzeug (Gesamtrang 14), in
dem neben dem dreifachen 24h-Sieger
Stuck auch der zweifache Rallyeweltmeister
Carlos Sainz ins Volant griff. „Wir haben
dem Volkswagen Scirocco mit dem Klassensieg
ein wirklich tolles Renndebüt beschert“,
freute sich Stuck nach dem Rennen. „Es war
ein einzigartiges Erlebnis mit einzigartigen
Teamkollegen. Denn mit Weltstars wie Carlos
Sainz vor dieser tollen Kulisse das härteste
Rennen der Welt erfolgreich abzuschließen,
hat unglaublich viel Spaß gemacht.“
Einen
Achtungserfolg verbuchte Ex-Formel-1-Pilot
Heinz-Harald Frentzen.
Im hybridgetriebenen
Apollo-Rennwagen präsentierte er die
Renntechnik der Zukunft.
Nach technischen
Problemen ging er schließlich in den letzten
eineinhalb Rennstunden noch einmal auf die
Piste, um sich mit den Ehrenrunden im
bildschönen Rennboliden bei Fans und
Veranstalter zu bedanken.
„Danke an alle
technischen Partner und Teammitglieder“, so
Frentzen im Ziel. „Das Ergebnis kann man aus
zweierlei Gesichtspunkten betrachten.
Einmal, dass wir im konventionellen System
zwei Mal mit dem Getriebe Probleme hatten,
auf der anderen Seite hat das Konzept der
Energierückgewinnung beim Bremsen unsere
Erwartungen übertroffen.“
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Bilder zum 24 Stunden-Rennen am Nürburgring
2008 |
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Gumpert Apollo Hybrid mit
Heinz-Harald Frentzen als
Pilot |
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